Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.10.2018

Dienstag, 30. Oktober 2018
Lima Lima ging am Morgen zum Eingangstor voran, gefolgt von Zongoloni und Quanza. Sie war hinter den Pellets her, die ein Keeper in einer Schubkarre nach draußen schob, um sie den Waisen zum Fressen zu geben. Ziwa und Ngasha rangelten um genug Platz zum Futtern, und am Ende wurde Ziwa geschubst, sodass er auf den Hintern landete! Auf dem Weg zu den Umani-Hügeln war dann das Trompeten wilder Elefanten in der Nähe zu hören. Als Sonje es hörte, drehte sie sich um und versuchte herauszufinden, wo das Getröte herkam. Es waren aber nur ein paar Kühe mit ihren kleinen Kälbern. Kurz vor der Mittagsmilch hatten es Murera und Mwashoti nicht leicht, den Berg herunter zu kommen, weil es ziemlich steil war. Die Keeper brachten die Milchflaschen schließlich hinauf zu den Waisen, wo diese von dem frischen Grün um sie herum fraßen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 30.10.2018

Dienstag, 30. Oktober 2018
Heute kamen Arruba, Suswa und Embu mit einem leichten Humpeln aus dem Gehege. Nachdem die Keeper ihnen etwas Salbe auf die Knie gerieben hatten, konnten sie aber wieder normal laufen. Als die Waisen an der Nordseite des Mazinga-Bergs ankamen, stahl sich Ishaq-B wieder mit Mbegus Gruppe von Kenias älteren Waisen davon. Mashariki, Suswa und Embu schöpften Verdacht und gaben sich alle Mühe, in ihrer Nähe zu bleiben. Schließlich ließ Ishaq-B die drei mit Mbegu und ihren Freunden in den Gräben am Wegesrand spielen und schaute aus einiger Entfernung zu.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 30.10.2018

Dienstag, 30. Oktober 2018
Am Morgen schien Sapalan sich gar nicht wohl zu fühlen, und er brauchte Hilfe, um aufzustehen. Nach kurzer Zeit sackte er wieder zusammen und brachte keine Kraft auf, um alleine zu stehen. Die Keeper machten sich große Sorgen, und nach eiliger Beratung mit Angela Sheldrick bekam er eine Infusion, damit er wieder zu Kräften kam. Nach einer Dreiviertelstunde zeigte diese Wirkung, und nachdem die Keeper ihm wieder auf die Beine geholfen hatten, begann er, Grünfutter und Luzernenheupellets zu fressen. Die Waisen gingen zum Kone-Gebiet und wunderten sich, warum Sapalan nicht dabei war. Enkikwe hatte Sapalan besucht, als er am Tropf hing, und ihm etwas Gesellschaft geleistet. Die beiden sind häufig zusammen hinter den Waisen, weil sie ziemlich langsam unterwegs sind. Auf dem Weg zur Mittagsfütterung beeilte sich Esampu, nach vorne zu kommen, um nicht wieder von ihren älteren Artgenossen zurück gepfiffen zu werden. Beim Grasen am Nachmittag machten es Karisa und Rapa den Keepern nicht leicht, als sie sich davon schlichen. Als ihre Freunde zu den Stallungen zurück kamen, war von ihnen keine Spur! Die Keeper schwärmten gleich aus und hatten sie bald aufgespürt. Sapalan hatte sich bis zum Abend auch einigermaßen gefangen, und so ging der Tag gut zuende.