Sonntag, 21. Oktober 2018
Kiasa war immer als freches kleines Mädchen bekannt, aber in letzter Zeit zeigt sich eine andere Seite von ihr, wenn sie sich um die kleinen Babys, ganz besonders Merru kümmert. Die Keeper staunen sehr! Heute blieb sie den ganzen Tag bei Merru und passte auf, dass niemand sonst an den kleinen Jungen herankam. Sana Sana scheint das nicht allzu sehr zu gefallen, denn auch sie will ab und zu Merru bemuttern. Wenn es ihr zuviel wird, nutzt sie aus, dass sie älter und größer ist und scheucht die kleine Kiasa weg, um Merru ganz für sich zu haben. Kiasa ließ ihren Ärger darüber, dass sie ihr Adoptivbaby abgeben musste, an Emoli aus, aber dieser drehte sich um und schob sie mit seinen kleinen Stoßzähnen weg. Kiasa schrie um Hilfe, und Tagwa kam dazu und schob Emoli zur Seite. Er war sehr verärgert, dass Kiasa einfach so angefangen hatte, mit ihm zu streiten.
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 20.10.2018
Samstag, 20. Oktober 2018
Sonje beim Einstauben
Faraja versucht, auf Ziwa zu klettern
Die Waisen knabbern die Rinde von einem Baum
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 20.10.2018
Samstag, 20. Oktober 2018
Sonjes Verehrer Osama stattete heute den Waisen einen Überraschungsbesuch ab. Der große wilde Bulle war aber heute sehr freundlich und auch gegenüber den Keepern gar nicht aggressiv. Er ging langsam am Gebüsch entlang und suchte nach Sonje. Als er sie gefunden hatte, kollerte er so laut, dass alle stehenblieben und sich nach ihm umschauten! Murera war gerade in der Nähe von Sonje, aber sie zog sich zurück, weil sie dem Bullen nicht zu nahe kommen wollte. Als die Waisen dann am Abend wieder nach Hause zurückgekehrt waren, standen etliche wilde Elefanten, darunter viele Bullen, hinter dem Zaun herum und schauten herein. Auch Osama war mit hoch erhobenem Rüssel dabei.
Waisenblogs-Bilder Voi, 20.10.2018
Samstag, 20. Oktober 2018
Kenia kommt den Berg herauf
Ndii am Rand des Wasserlochs
Mbegu staubt sich ein
Waisenblogs-Beitrag Voi, 20.10.2018
Samstag, 20. Oktober 2018
Mudanda schwang sich am Morgen zur Herrscherin über das Luzernenheufrühstück auf und begann sogar, ihre Freunde herumzuschubsen, weil sie alles für sich haben wollte. Ndii kam dazu, schimpfte mit ihr und drohte, sie weg zu schicken, sodass Mudanda schließlich wieder brav war und die anderen in Ruhe fressen ließ. Arruba und Rorogoi rangelten ein wenig miteinander, und Lentili und Mashariki schauten ihnen zu und feuerten sie an. Bada und Nelion verloren schließlich die Geduld und bliesen zum Aufbruch hinaus in den Busch. Es war sehr heiß, und so blieben die Waisen hauptsächlich im Schatten der Bäume und hatten am Mittag nach der Milchfütterung einigen Spaß im Schlammloch.

