Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.10.2018

Mittwoch, 17. Oktober 2018
Bevor die Waisen zur Fütterung um 11 Uhr gingen, vergnügten sie sich in den Pfützen, die der nächtliche Regen hinterlassen hatte. Einigen von ihnen, wie Tamiyoi, Kiasa, Emoli und Enkesha, gefiel es so gut beim Herumwälzen, dass sogar die Aussicht auf ihre Milchflaschen sie nicht so recht motivieren konnte herauszukommen – wie kleine Kinder, die nicht zum Essen aus dem Planschbecken kommen wollen! Einer der Keeper musste sogar in den Schlamm steigen, und sie herausholen. Als sie schließlich bei der Fütterung ankamen, tranken sie ihre Milch und wollten dann nicht mehr baden, weil sie sich schon im Wald ausgetobt hatten. Stattdessen futterten sie das Grün, das für sie bereit lag. Sagala, Ndiwa, Malkia und Kuishi wollten dann nach der Besuchsstunde gleich zurück zu dem Schlammloch, das sie gefunden und an dem sie so viel Spaß gehabt hatten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.10.2018

Dienstag, 16. Oktober 2018
Shukuru kam am Mittag aus dem Gebüsch und konnte nicht mehr länger warten – sie musste bei der Hitze einfach zum Schlammbad gehen! Sie tauchte komplett im Wasser unter, und nur noch der Rüssel schaute heraus. Sie passte auf, dass sie fertig wurde, bevor die Jungs ankamen und sie ärgern konnten. Kaum war sie wieder draußen, kamen Quanza und Jasiri angerannt, um sich ebenfalls abzukühlen. Sie bespritzten sich erst an der Brust und den Füßen, und bald waren alle Waisen untergetaucht. Die Keeper sahen nur noch das aufgewühlte Wasser und freuten sich, dass die Waisen so begeistert badeten. Lima Lima und Sonje waren heute die aktivsten Schwimmer.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 16.10.2018

Dienstag, 16. Oktober 2018
Die noch milchabhängigen Waisen kamen aus ihren Gehegen zu den Flaschen und schlossen sich dann ihren älteren Freunden an, die Ergänzungsfutter fraßen. Nguvu und Rorogoi hatten einen kleinen Ringkampf, nachdem sie fertig waren, und Bada gab dann den Weg zu den Weidegründen vor. Mbegu, Ndotto und Panda sammelten noch die restlichen Pellets zusammen und rannten dann den anderen hinterher. Beim Grasen spielte Godoma mit Murit und Ngilai Verstecken. Ndotto kam dazu und begann, auf den dreien herumzuklettern – er liebt die Kletterspiele! Godoma beschloss, sich das nicht bieten zu lassen, und ging ihren Freunden hinterher, die schon zum Baobab-Wasserloch aufgebrochen waren. Nach dem Schlammbaden brannte den Waisen die Sonne zu heiß, und Ndoria und Mashariki brachten sie in den Schatten einer Akazie. Sie grasten den Nachmittag noch in aller Ruhe, bevor es am Abend zu den Stallungen zurück ging.