Waisenblogs-Beitrag Voi, 13.09.2018

Donnerstag, 13. September 2018
Ishaq-B tat sich heute mit Murit zusammen, und die beiden hatten eine herrliche Kratzeinheit an den Felsen bei den Stallungen. Danach nahmen sie noch ein Staubbad, und Ishaq-B warf riesige Erdhäufchen in die Luft, sodass alle, die in der Nähe standen, mit eingestaubt wurden. Als sie fertig waren, kam Ndotto an die Reihe. Tundani, Panda und Kihari streckten sich währenddessen nach den leckeren grünen Blättern hoch oben in der Akazie.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 13.09.2018

Donnerstag, 13. September 2018
Die Rebellengruppe, bestehend aus Laragai, Kithaka, Garzi und Lemoyian, die am Vortag mit Makireti und Kilabasi verschwunden waren und die Nacht in der Wildnis verbracht hatten, tauchten am Morgen wieder and den Stallungen auf. Die Keeper waren sehr erleichtert; in der Nacht hatten sie nicht allzu viel Schlaf gefunden, denn als die Ausreißer während der Nacht nicht wie üblich zurückgekommen waren, hatten sie sich einige Sorgen gemacht. In der Dunkelheit waren auch wieder die brüllenden Löwen zu hören gewesen, die den Waisen das Leben schwer machen. Sie schlossen sich Sunyei, Siku, Lualeni, Chyulu, Meibai, Lenana, Galana, Gawa und Vuria an, die kurz zuvor zusammen mit 20 wilden Elefanten angekommen waren. Wenig später tauchten auch Melia, Tumaren, Naisula, Kitirua, Murka und Kalama auf, allerdings ohne Chemi Chemi. Naisula und Kitirua ruhten sich ein wenig aus und machten ein kleines Nickerchen, denn an den Stallungen fühlen sie sich sicher genug. Draußen im Busch unterhielten sich Siangiki, Olsekki, Turkwel und Barsilinga mit Laragai, Garzi, Kithaka und Lemoyian und kollerten ihnen zu – vielleicht schimpften sie mit ihnen, dass sie nachts draußen geblieben waren, wo doch alle wissen, dass das gerade gefährlich ist! Laragai, Lemoyian und Garzi machten sich aber nichts daraus und gingen davon, nur Kithaka blieb bei ihnen. Chemi Chemi, der am Morgen gefehlt hatte, schloss sich den Waisen auf dem Weg zum Schlammbad an. Dort waren schon 30 wilde Elefanten, sodass es für die Waisen schwierig war, noch einen Platz zum Baden zu finden. So tranken sie nur ihre Milch und gingen zum kleineren Schlammloch hinüber. Am Nachmittag begleitete Malias Gruppe die Waisen beim Grasen am oberen Kalovoto.