Montag, 23. März 2020
Die Waisen waren gut gelaunt, als sie am Morgen in den Wald aufbrachen und tobten und trompeteten im Wald herum. Shukuru war natürlich etwas verhaltener und hielt sich zurück, aber auch sie schien unternehmungslustig zu sein. Alamaya juckte mitten in der ganzen Aufregung der Rücken, und er hielt an, um ihn sich an einem dicken Baumstamm zu kratzen. Jasiri sah ihn, und dabei fiel ihm offenbar ein, dass er sich ebenfalls kratzen musste; also benutzte er den gleichen Baum, um sich am Hals zu schuffeln. So turnten die beiden ein paar Minuten um den Baum herum, bevor sie der Umani-Springs-Herde folgten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.03.2020
Sonntag, 22. März 2020
Als die Waisen zur Mittagsfütterung kamen, brannte die Sonne, und so konnten sie es kaum erwarten, sich im Schlammloch abzukühlen. Als Alamaya wieder herauskam, ging er zur Salzlecke, um sich mit Mineralien zu versorgen. Allerdings hatten auch einige der anderen schon die gleiche Idee, und so musste er sich durch drängeln, um an eine günstige Stelle zu kommen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 14.03.2020
Samstag, 14. März 2020
Murera hörte heute Gekoller und hielt inne, um herauszufinden, wer sie da rief. Als sie sich umschaute, tauchte Alamaya auf. Er rannte zu ihr und umrüsselte sie, indem er ihr seinen Rüssel auf die Brust legte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.03.2020
Sonntag, 8. März 2020
Die Waisen grasten am Vormittag geruhsam vor sich hin, als Sonje hörte, wie Alamaya kollerte und nach ihr zu rufen schien. Sie rannte zu ihm, und Alamaya stellte die Ohren auf, als ob ihn etwas erschreckt hatte. Sonje tätschelte ihn mit dem Rüssel, um ihn zu beruhigen, und auch Shukuru schien sich zu fragen, wovor er sich erschreckt haben könnte. Sonjes Gegenwart schien auf jeden Fall zu helfen. Auch Murera hatte die ganze Unruhe mitbekommen, und als sie zu den beiden gehen wollte, traf sie auf Jasiri und Faraja, die am Waldrand standen und warteten, dass es zum Staubbad gehen würde. Der Rest der Herde folgte Lima Lima in Richtung der Chyulu-Berge, wo am Nachmittag weiter gegrast wurde.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.03.2020
Montag, 2. März 2020
Alamaya dachte heute, er wäre schon groß und könnte auf eigene Faust losziehen. Er überlegte es sich allerdings schnell anders, als er lautes Bellen von wilden Elefanten im Wald hörte. Er rannte zurück zu Quanza, die aber nicht besonders besorgt zu sein schien und weiter ihre Zweige futterte. Mwashoti hatte das Geschrei auch gehört und stellte die Ohren auf; er konnte aber nicht so recht ausmachen, aus welcher Richtung es kam, und so zog er sich lieber zu Murera zurück. Quanza hob kurz den Rüssel, um zu schnuppern, aber graste gleich weiter, nachdem sie festgestellt hatte, dass es nur ihre wilden Freunde und ein paar lärmende Paviane waren.

