Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.11.2019

Samstag, 16. November 2019
Am Abend wusste Zongoloni nicht so recht, was sie wollte. Nachdem die Keeper die Gehegetore geschlossen hatten, hörte sie nicht auf, dagegen zu stoßen, als ob sie wieder heraus wollte. Die Keeper dachten, sie wollte sich den Jungs anschließen, die draußen im Wald geblieben waren, aber als sie das Tor wieder öffneten, ging sie nicht hinaus ins Freie, sondern lief nur zu Alamaya hinüber. Sie plauderte ein wenig mit ihm, und ging dann zurück zu Jasiri, der mit ihr zusammen im Gehege untergebracht ist.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.11.2019

Freitag, 15. November 2019
Bei der Mittagsfütterung ließen sich Murera und Sonje erst einmal nicht blicken, während Mwashoti, Alamaya und die anderen wie üblich herbei eilten. Erst als alle ihre Flaschen geleert hatten, kamen Murera und Sonje aus dem Wald. Die beiden ließen aber die Keeper links liegen und gingen stattdessen gleich zur Tränke, um Wasser zu saufen. Nach einer Weile machten sich die Waisen dann wieder auf in Richtung der Chyulu-Berge, um dort weiter zu grasen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 04.11.2019

Montag, 4. November 2019
Lima Lima brachte die Waisen heute bis oben auf die Hügel hinauf, wo es viel frisches Gras zu futtern gibt. Shukuru fand auch ein paar leckere Zweige an den Bäumen. Alamaya half ihr dabei, sie herunter zu holen, sodass sie sie gemeinsam fressen konnten. Es ist schön zu sehen, dass sich die beiden gut vertragen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.11.2019

Samstag, 2. November 2019
Mwashoti und Alamaya wollten heute Shukuru begleiten, aber diese traut den beiden Raufbolden nicht so recht über den Weg. Vor allem Alamaya glaubt sie scheinbar nicht, dass er sich im Zaum halten kann und sie nicht herumschubst. Also ignorierte sie die beiden und ging ihrer eigenen Wege.

Die Waisen im Januar

Kiasa (c) Sheldrick Wildlife Trust

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Januar 2020

Am 2. Januar retteten wir ein Elefantenkälbchen in der Masai Mara. Die kleine Kuh war ca. ein halbes Jahr alt und kam spät Abends in der Nursery an. In der ersten Nacht war sie sehr unruhig und lief in ihrem Stall auf und ab. Wir nannten sie Naleku und nach einer weiteren unruhigen Nacht dachten wir, es sei das Beste, sie zu den anderen Waisen zu lassen, die ähnliche Traumata hinter sich haben und sie wahrscheinlich besser beruhigen können. Ihre neue Familie wusste auch sofort genau, wie sie mit viel Liebe, Aufmerksamkeit und Zuneigung auf sie eingehen mussten. „Die Waisen im Januar“ weiterlesen