Samstag, 12. Oktober 2019
Als Quanza, Zongoloni und Alamaya heute an den Wasserquellen ankamen, bemerkten sie die Krokodile nicht, die sich in der Sonne wärmten. Alamaya kam ihnen aus Versehen so nahe, dass sie aufschreckten und sich eilig ins Wasser flüchteten. Auch Alamaya bekam einen ordentlichen Schrecken und kollerte ihnen heftig zu. Quanza und Zongoloni bekamen allerdings von der Aufregung nicht viel mit und futterten zufrieden von den Büschen in der Nähe. Ngasha und die älteren Jungs machten sich wieder auf zu den Chyulu-Bergen und ließen die Mädchen bei Mwashoti und Alamaya zurück.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 08.10.2019
Dienstag, 8. Oktober 2019
Lima Lima nimmt ihre Rolle als Beschützerin der anderen sehr ernst, und sie überrascht die Keeper immer wieder aufs neue. Als die Waisen heute im Wald herum spazierten, kamen Alamaya und Mwashoti an einem Wasserloch vorbei. Sie hatten aber nicht bemerkt, dass darin ein paar Krokodile waren! Lima Lima hatte die Krokodile aber gesehen und kam herbei geeilt, um vor den Jungs ins Wasser zu preschen und sie vor den Reptilien zu beschützen. Krokodile gehen zwar Elefanten für gewöhnlich aus dem Weg, aber trotzdem sind es gefährliche Tiere und man sollte lieber einen großen Bogen um sie machen!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.10.2019
Montag, 7. Oktober 2019
Faraja und Lima Lima waren heute ganz wild aufs Schlammbad. Nachdem sie ihre Milchflaschen geleert hatten, gingen sie gleich zum Wasserloch weiter und begannen zu baden. Auch der Rest der Waisen kam bald dazu. Alamaya und Mwashoti sahen aus wie Flusspferde im Wasser – nur ihre Bäuche und Hintern konnte man noch sehen, und ab und zu streckten sie den Rüssel heraus wie einen Schnorchel!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.10.2019
Sonntag, 6. Oktober 2019
Alamaya war in der Nacht besonders frech und hörte nicht auf, Shukurus Zweige durch die Holzpfosten zwischen ihren Gehegen zu stehlen. Am Morgen hatte er immer noch nicht genug und wollte auch noch an ihre Luzernenheupellets heran! Shukuru schien sehr verärgert und verpasste ihm schließlich einen Schlag mit dem Rüssel, bevor sie ihn wegschubste. Alamaya kollerte beleidigt, was ihn aber nicht davon abhielt, weiter zu versuchen, Pellets zu stibitzen. Schließlich hatte Shukuru genug und scheuchte ihn weg. Vermutlich dachte Alamaya, dass Zongoloni oder Lima Lima ihm schon aus der Klemme helfen würden; er bekam aber keine Unterstützung und musste lernen, dass er die Konsequenzen tragen muss, wenn er so frech ist!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.09.2019
Donnerstag, 19. September 2019
Am Morgen standen die Buschböcke und Paviane in den Startlöchern und warteten darauf, Reste der Luzernenheupellets abzubekommen. Als die Waisen gerade aufbrechen wollten, versuchten ein übereifriger Pavian und ein Buschbock sich ein paar Pellets zu schnappen. Lima Lima tat sich schnell mit Alamaya und Zongoloni zusammen, um sie zu verscheuchen. Auch Murera und Sonje machten schließlich mit, und zusammen mit Lima Lima trompeteten sie laut und wirbelten Staub auf. Sie jagten den Pavianen hinterher, die wieder die Bäume hinauf flüchteten – ihnen blieb nichts anderes übrig als zu warten, bis die Keeper mit ihren Schützlingen weg waren.

