Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.08.2019

Mittwoch, 7. August 2019
Draußen im Wald ärgerte Alamaya heute Mwashoti; Sonje, Zongoloni und Quanza kamen eilig herbei, um Mwashoti zu unterstützen. Er zog sich schnell zurück zu Jasiri, der sich aber nicht vom Grasen abhalten ließ. Die Paviane in den Bäumen ließen grüne Früchte von den Bäumen fallen, die die Buschböcke sich schnappten und futterten. Auch Zongoloni probierte eine davon, und es schien ihr zu schmecken – sie kollerte freudig, und Murera kam dazu, sodass sich die beiden die Leckerbissen zusammen schmecken ließen. Bald konnte man von den Chyulu-Bergen her Regen und Donner hören. Murera scheint kein Gewitter zu mögen – sie versteckte sich im Gebüsch und flüchtete sich dann schnell zu den Keepern.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.07.2019

Donnerstag, 25. Juli 2019
Murera, Sonje und Alamaya suchten heute die Stelle, an der sie am Vorabend ein paar wilde Elefantenkühe mit ihren Babys getroffen hatten. Sie spielen gern mit den kleinen Kälbern, aber diese sind sehr scheu und trauen sich selten unter den Bäuchen ihrer Mütter hervor, besonders wenn sie die Keeper riechen können. Nachdem die Waisen heute eine Weile gesucht hatten, fanden sie ihre Artgenossen, und Lima Lima machte die beiden Herden miteinander bekannt. Ziwa, Faraja und Jasiri benahmen sich heute sehr gut, und es gab gar keine Rangeleien. Sie blieben bei den wilden Elefanten, bis es Zeit für die Mittagsfütterung wurde und Lima Lima den Weg zu den Flaschen und dem Schlammbad vorgab.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.07.2019

Donnerstag, 18. Juli 2019
Manche der Waisen werden langsam unabhängiger. Ngasha und Ziwa kamen gestern nach zwei Nächten draußen in der Wildnis zurück, aber hauptsächlich, um ihre Milch abzuholen. Ngasha wollte gleich wieder in den Wald aufbrechen, überlegte es sich aber noch einmal anders und blieb dann doch bei Mwashoti und Alamaya. Auch Jasiri konnte sich nicht so recht entscheiden, und er setzte sich mit Shukuru ein Stück ab, um am Vormittag mit ihr zu grasen; nach einer Weile kam Shukuru allerdings allein zurück! Jasiri ist allerdings ein eher nervöser Junge und ist nicht gern nachts allein draußen im Wald. Wenn überhaupt, dann bleibt er im Gebüsch in der Nähe der Stallungen. Murera und Sonje bleiben Mwashoti und Alamaya treu, und auch wegen ihrer Verletzungen halten sie sich weiterhin bei ihrer menschlichen Familie.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.07.2019

Dienstag, 9. Juli 2019
Am Vormittag tauchten plötzlich wilde Elefanten in den Hügeln auf, wo die Waisen grasten. Die Keeper hatten sie nicht bemerkt, aber sie hörten Alamaya laut bellen; als sie zu ihm gelaufen waren, sahen sie, wie er mit ein paar wilden Bullen rangelte, die ihn ganz schön herumschubsten, sodass er um Verstärkung rief. Als es Zeit für die Mittagsmilch wurde, blieben die wilden Elefanten im Wald zurück, was es für die Keeper bei der Fütterung einfacher machte. Shukuru kam als erste an, dicht gefolgt von Mwashoti und Alamaya. Das Wasserloch war den Babys heute zu kalt, und niemand wollte sich darin wälzen. Nur Shukuru spritzte sich etwas Wasser auf den Kopf, als wollte sie sich das Gesicht waschen!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 07.07.2019

Sonntag, 7. Juli 2019
Im Wald lagen heute etliche Bäume im Weg, die in der Nacht von Elefanten umgestoßen worden waren. Murera hatte einige Schwierigkeiten durchzukommen, und so versuchten die Keeper, etwas aus dem Weg zu räumen. Alamaya und Zongoloni schauten zu, wie die Keeper die Äste klein hackten, und Alamaya wollte helfen, indem er an einem Ast zog. Er war ihm aber doch zu schwer, und so ließ er ihn liegen, bis die Keeper ihn etwas zerkleinert hatten. Lima Lima dagegen dachte eher ans Futtern! Sie ließ sich die herumliegenden Zweige schmecken und dachte gar nicht daran, zu helfen. Allerdings sorgte sie dafür, dass die Keeper sich nicht allzu sehr darum kümmern mussten, dass sich keine wilden Tiere näherten, denn Lima Lima passt immer sehr gut auf und schlägt Alarm, wenn es ernst wird.