Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 26.06.2019

Mittwoch, 26. Juni 2019
Faraja und Ngasha rangeln häufig in ihrem Gehege, und am Morgen kann man immer einmal wieder Kratzer in ihrer Haut sehen. Heute sahen sie sehr müde aus, als sie herauskamen, und die Keeper vermuteten, dass sie bis weit in die Nacht hinein gespielt hatten. Die jüngeren Bullen Alamaya und Mwashoti rangelten am Morgen miteinander, und keiner der beiden wollte nachgeben. Dann sah aber Alamaya aus dem Augenwinkel, wie Murera auf sie zukam, und er machte sich schnell davon – er wusste, dass er Ärger bekommt, wenn Murera mitbekommt, wie er Mwashoti wehtut!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.06.2019

Freitag, 21. Juni 2019
Draußen im Wald war heute das Trompeten eines Elefantenkalbs zu hören. Die Waisen stellten alle die Ohren auf, um herauszufinden, wo das Getröte herkam. Lima Lima rannte zu Alamaya, um sicherzugehen, dass er es nicht gewesen war, und Sonje ging nach Mwashoti schauen, der aber zufrieden graste. Ein paar Minuten später kamen zwei wilde Kühe mit einem kleinen Kalb aus dem Gebüsch. Lima Lima wollte dem Baby Hallo sagen, wurde aber von der Leitkuh abgewiesen. Beim Mittagsschlammbad ließen sich dann keine wilden Elefanten blicken.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 17.06.2019

Montag, 17. Juni 2019
Jasiri erwischte heute versehentlich Alamaya an seinem Schwanzstummel, und dieser trötete so laut auf, dass Murera und Sonje herbei gesprintet kamen. Die Keeper wollten sich schon Sorgen machen, aber dann sahen sie, dass die beiden Kühe Alamaya trösteten und alles in Ordung war. Danach scheuchten sie Jasiri weg und passten auf, dass er Alamaya nicht wieder zu nahe kam.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 12.06.2019

Mittwoch, 12. Juni 2019
Die Waisen bekamen heute im Wald wieder Gesellschaft von vielen wilden Herden. Faraja war lange bei seinen wilden Artgenossen, sodass die Keeper schon dachten, er wollte gar nicht mehr zurückkommen! Auch Ziwa wollte bei ihnen bleiben, aber er benahm sich wohl daneben und wurde von den jungen Bullen der Herde weggescheucht. Mwashoti und Alamaya versuchten, sich den wilden Elefanten entgegen zu stellen, aber es waren zu viele, und so mussten die Waisen schließlich Platz machen. Bei der Mittagsfütterung war Zongoloni die erste, dicht gefolgt von Alamaya und Jasiri. Auch die jüngeren Waisen bekommen jetzt nur noch eine Flasche Milch, denn sie sind auch schon alt genug, um langsam entwöhnt zu werden.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.06.2019

Donnerstag, 6. Juni 2019
Als die Waisen am Morgen in den Wald aufbrachen, konnten sich Quanza und Lima Lima nicht einigen, wer auf Alamaya aufpassen sollte. Lima Lima versuchte immer wieder, ihn von Quanza weg zu locken, aber diese war damit gar nicht einverstanden und schubste sie weg. So ging das eine ganze Weile, bis schließlich Sonje und Murera herbeikamen und die beiden Streithähne trennten. Quanza verzog sich und machte den Rest des Tages ihr eigenes Ding.