Samstag, 27. April 2019
Die Waisen waren heute vorsichtig draußen im Wald, nachdem dem gestrigen Zusammentreffen mit der wilden Herde, bei dem sogar ein Keeper verletzt wurde, als er beim Wegrennen von einem Ast im Gesicht getroffen wurde. Heute war aber alles ruhig, und es begann ein wenig zu regnen. Shukuru und Lima Lima rollten sich schön auf den Ameisenhügeln herum und färbten sich langsam erdfarben ein. Alamaya kam dazu und drängelte Shukuru weg, womit allerdings Jasiri gar nicht einverstanden war! Er schimpfte mit Alamaya, und Shukuru kam zurück und konnte weiter spielen. Zongoloni versuchte, Faraja zu überzeugen, auch bei dem Spiel und Spaß mitzumachen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.04.2019
Donnerstag, 25. April 2019
Am Morgen regnete es wie aus Kübeln, und die kleinen Jungs Alamaya und Mwashoti versuchten, sich bei den älteren Waisen unterzustellen. Mwashoti versteckte sich unter Mureras großem Bauch und ihren Ohren, doch Alamaya kam nicht so recht bei Sonje unter und wurde genau so nass wie die anderen. Den älteren Jungs schien es allerdings nichts auszumachen – im Gegenteil, sie rollten sich begeistert in der matschigen Erde herum! Als der Regen aufhörte, brachten Sonje und Quanza den Rest der Herde zu den Kenze-Hügeln. Als sie an den Quellen vorbei kamen, waren Shukuru die Krokodile nicht geheuer, die nicht mitbekommen hatten, dass die Elefanten vorbei liefen. Als Shukuru und ein Krokodil sich gegenseitig sahen, blieben beide wie angewurzelt stehen! Shukuru zog sich zu Lima Lima zurück, die immer sehr gut darin ist, die anderen vor Gefahren zu beschützen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.04.2019
Mittwoch, 24. April 2019
Alamaya und Ziwa taten mittags am Wasserloch ihr Bestes, alle ungebetenen Gäste weg zu scheuchen. Die Kraniche flogen in die umliegenden Bäume und warteten darauf, dass sie an der Reihe waren, und auch die Büffel wurden verscheucht und kamen erst wieder zurück, als die Elefanten wieder gegangen waren. Im Busch wurden die Waisen und ihre Keeper dann von ein paar Klippspringern auf den Felsen überrascht; vor Schreck rannten die Waisen in alle Richtungen auseinander! Die Keeper mussten sie wieder suchen und einsammeln, und Shukuru war nicht leicht zu finden. Ziwa und Jasiri trompeteten schließlich, um mitzuteilen, dass sie sie gefunden hatten, und Shukuru kam wieder zurück zur Herde. Die Keeper hatten sie schnell davon überzeugt, dass alles wieder in Ordnung war.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.04.2019
Freitag, 19. April 2019
Es hat inzwischen ein wenig geregnet, und so fängt es im Wald an zu grünen. Murera ging mit ihrer Herde und den Keepern am Nachmittag zu den Kenze-Hügeln und den Umani-Hügeln, wo es leckeres Grün gibt. Dort übernahmen allerdings Faraja und Shukuru das Kommando und brachten ein paar der Waisen woanders hin als Murera und Sonje. Lima Lima futterte ein wenig mit ihnen und den Jungs, bevor sie sich mit Alamaya ein anderes Plätzchen suchte. Mwashoti blieb bei den beiden Leitkühen, die ihm die besten Stellen zum Grasen zeigten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.04.2019
Donnerstag, 18. April 2019
Am Abend regnete es ein wenig, was für Erfrischung im Wald sorgte. Bald wurde daraus aber ein ordentliches Gewitter, und die Waisen wurden unruhig und wussten nicht so recht, was sie damit anfangen sollten. Sie trompeteten laut und tobten herum, sodass die Keeper herauskommen und sie beruhigen mussten. Alamaya stieß so lange mit den Stoßzähnen gegen sein metallenes Dach, bis er es durchlöchert hatte. Mwashoti und Ziwa schauten ihm ungläubig zu, aber bald waren Ziwa, Ngasha und Faraja auch damit beschäftigt, an ihren Dächern herumzuwerkeln. Die frechen Waisen wissen nicht, dass sie damit nur ihren Schutz vor dem Regen kaputt machen, den die Keeper so schnell wie möglich reparieren müssen!

