Freitag, 8. März 2019
Ngasha und Faraja begannen heute im Wald zu spielen, was allerdings zu einer ernsthaften Rangelei um den besten Platz am Wasserloch ausartete. Schließlich wurde Ngasha von Faraja nieder gerungen und schrie um Hilfe, sodass die Keeper ihm wieder auf halfen. Sonje holte ihn ab und nahm ihn mit zu der Stelle, wo sie mit Mwashoti, Alamaya und Zongoloni friedlich graste. Dort beruhigte sich alles wieder, und Ngasha verbrachte den Rest des Tages zufrieden mit ihnen.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.03.2019
Dienstag, 5. März 2019
Heute bekamen die Waisen wieder Besuch von wilden Elefanten, aber die Herde war sehr freundlich. Sie plauderten schön mit den Waisen und ließen sich auch von den Keepern nicht stören, die sich in einiger Entfernung aufhielten. Mwashoti stellte sich bei allen Herdenmitgliedern vor, und bald machten es ihm die anderen nach. Als sie alle zusammen in den Chyulu-Bergen graseten, tauchten ein paar Büffel auf. Sie waren überrascht, auf Elefanten zu treffen, und gingen schnell in eine andere Richtung davon. Am Abend folgten die Waisen dann Mwashoti, Alamaya und Shukuru zurück zur Auswilderungsstation. Sie sahen müde aus, und Lima Lima hatte die Augen schon halb zu, als sie endlich schlafen gehen konnte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.02.2019
Donnerstag, 28. Februar 2019
Am Nachmittag war allen Elefanten besonders warm. Shukuru war es im Schatten nicht kühl genug, und sie brachte die Waisen noch einmal zum Schlammloch, um zu baden. Mwashoti planschte begeistert, und alle gaben sich Mühe, den Keepern zu zeigen, wie gut sie baden können. Alamaya und Mwashoti spielten am ausgelassensten im Matsch.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 24.02.2019
Sonntag, 24. Februar 2019
Die Waisen hatten eine geruhsame Nacht, aber die Keeper konnten nicht schlafen, weil irgendwer laut schnarchte! Sie kamen aus ihrem Zelt, um nachzusehen, wer es war, und fanden Mwashoti und Alamaya, die fest schliefen, nachdem sie ihr Grün gefuttert hatten. Lima Lima, die offenbar einen leichten Schlaf hat, kam flink zum Tor ihres Geheges – offenbar dachte sie, sie würde Milch bekommen! Mit ihrem Kollern weckte sie die anderen auch noch auf, die sehen wollten, was los war. Es gab aber nichts zu sehen, und die Keeper gingen zurück in ihr Zelt.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 22.02.2019
Freitag, 22. Februar 2019
Ngasha schnappte sich heute seine Milchflasche ohne dass ein Keeper sie ihm geben musste und entfernte das Mundstück, sodass die Milch in einem großen Schwall herauskam. So war er in Rekordzeit fertig und ließ die Flasche fallen, bevor die anderen ausgetrunken hatten. Als Alamaya seine Milch ausgetrunken hatte, ging er zu Mwashoti und versucht, ihm seinen Anteil streitig zu machen. Mwashoti ließ sich allerdings nicht beeindrucken, sondern zog sich einfach zu Murera zurück, die ihn beschützte.

