Mittwoch, 4. Juli 2018
Von den Chyulu-Bergen trompeteten die wilden Elefanten laut herunter, und Lima Lima und Zongoloni gingen in die Richtung, in der Hoffnung, ein paar von ihnen zu treffen. Sie sahen einen sehr großen Bullen, und Lima Lima wollte ihn unbedingt kennenlernen. Zongoloni nieste laut mit dem Rüssel und erschreckte damit die Keeper! Auf dem Heimweg am Abend ging Mwashoti zusammen mit Sonje, und als die Waisen fast zu Hause waren, legten Shukuru, Mwashoti und Alamaya einen Schlussspurt zu den Flaschen in ihren Gehegen ein. Shukuru schnappte sich ihre Milchflaschen, bevor sie sich schnell zu ihren Luzernenheupellets umdrehte; sie futterte sie im Rekordtempo, damit die Affen ihr nichts davon stehlen konnten!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 02.07.2018
Montag, 2. Juli 2018
Die Waisen spielten fröhlich an den Quellen herum und rangelten miteinander, während Murera auf Mwashoti aufpasste. Nach einer Weile kam auch Alamaya dazu und versuchte, ihm auf den Rücken zu klettern. Zongoloni kletterte den Hügel hinauf, auf der Suche nach dem besten Futter, das sie vor allen anderen finden wollte. Nur ihre beste Freundin Quanza durfte mitkommen. Als die Waisen zur Milchfütterung kamen, hatten es Jasiri und Ziwa gar nicht eilig wie sonst. Die Keeper überlegten schon, ob sie irgendetwas im Schilde führten, aber anscheinend war ihnen einfach nur nach einem gemächlichen Spaziergang gewesen. Nach dem Staubbad schienen Sonje und Shukuru sich zu beratschlagen, wo es zum Grasen hingehen sollte, und nach einer Weile gab Shukuru den Weg zu den Chyulu-Bergen vor. Sonje und die anderen Babys folgten ihr, und Murera und Mwashoti kamen langsam hinterher.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.06.2018
Samstag, 30. Juni 2018
Nachdem Shukuru am Morgen aufgewacht war, sah sie gleich nach, ob Ngasha, Faraja und Ziwa schon fertig waren. Ziwa kam an sein Gehegetor, zappelte ungeduldig hin und her und kollerte laut, als er darauf wartete, dass die Keeper ihm das Tor öffnen würden. Murera ließ sich ein paar Pellets beim Luzernenheufrühstück schmecken, während Mwashoti um sie herum scharwenzelte. Im Wald jagten Alamaya, Lima Lima und Zongoloni Schmetterlinge und rannten dabei so wild umher, dass die anderen kaum in Ruhe grasen konnten. Ziwa stieß sich dabei sogar das Knie an einem Felsen an, und dann stapften die Waisen auch noch mitten durch eine Ameisenarmee, die sie ordentlich piesackte! Mit Shukuru sind die Keeper sehr zufrieden; sie frisst gut und hat auch schon etwas an Gewicht zugelegt. Sonje und Lima Lima haben immer ein wachsames Auge auf sie und sorgen dafür, dass die Jungs sie nicht ärgern.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.06.2018
Freitag, 29. Juni 2018
Zongoloni führte am Morgen den Weg in den Wald hinaus an. Jasiri hielt Ngashas Schwanz mit dem Rüssel fest, und es sah so aus, als wollte er gleich zubeißen! Ngasha merkte das gleich und machte sich lieber ins Gebüsch davon. Murera und Sonje begleiteten langsam Shukuru und Mwashoti. Vielleicht überlegten sie, ob Shukuru sich genauso gut um den kleinen Mwashoti kümmern kann wie sie. Er ist ein braver Junge und das Lieblingskind der beiden Leitkühe, während sich Lima Lima eher um Alamaya und auch Zongoloni kümmert – und natürlich um die Keeper!
Waisenblogs-Bilder Kibwezi, 28.06.2018
Donnerstag, 28. Juni 2018
Sonje kratzt sich an einem Baum
Ein Keeper unterhält sich mit Alamaya
Ngasha genießt das Schlammbad

