Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 13.01.2020

Montag, 13. Januar 2020
Heute war es bewölkt und kühl, und bis zum Mittag regnete es immer wieder. Die Waisen spielten in der nassen Erde, allen voran Ambo, Ukame, Ndiwa und Tusuja. Oltaiyoni, Roi und Kamok kratzten sich dagegen lieber. Auch Ishanga ist immer noch mit von der Partie; sie wartet weiterhin darauf, dass ihre Ex-Waisen-Freunde zurückkommen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 08.01.2020

Mittwoch, 8. Januar 2020
Ishanga wartete bei Sonnenaufgang wieder auf die Waisen. Nachdem sie herausgekommen waren, lehnte sich Tusuja an der Mauer an und setzte sich dann hin, wobei er seinen Rüssel hoch in die Luft hob. Karisa, der immer noch ein kleines bisschen humpelt, gab dann den Weg zu den Weidegründen vor. Er tat sich zum Grasen mit Ambo zusammen, während Kamok sich mit Siangiki zusammenschloss. Enkikwe graste mit Sapalan, und Ishanga leistete Rapa Gesellschaft.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 05.01.2020

Sonntag, 5. Januar 2020
Nachdem die Waisen am Morgen aus den Gehegen gekommen waren, gerieten sie alle in Spiellaune. Mteto spielte mit Sana Sana, Oltaiyoni mit Enkikwe, Rapa mit Tusuja und Kamok mit Kauro. Kuishi kratzte sich das Hinterteil an der Wassertränke. Ambo bat Siangiki, ihm ein wenig Nachhilfe im Ringkampf zu geben, was Siangiki bereitwillig tat. Die zwei rangelten eine ganze Weile miteinander. Rapa hatte ein Kräftemessen mit Tusuja, bei dem er allerdings aufgab. Tusuja ging weiter und forderte Wanjala heraus.

Die Waisen im März

Musiara (c) Sheldrick Wildlife Trust

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: März 2020

Es ist bemerkenswert, das Elefanten doch wie wir so richtige Gewohnheitstiere sind. Diesen Monat haben uns die derzeit 17 Elefantenwaisen in Nairobi oft daran erinnert. Seit Ausbruch der COVID-19 Pandemie mußten wir erstmals (und bis auf Weiteres) in der Geschichte des Sheldrick-Trusts die morgendliche öffentliche Besuchsstunde absagen. „Die Waisen im März“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 22.12.2019

Sonntag, 22. Dezember 2019
Karisa bekam am Morgen wieder seine Behandlung am Bein; es bessert sich weiter, und heute humpelte er schon kaum noch. Barsilinga, Kithaka, Lemoyian, Garzi und Turkwel blieben den ganzen Tag bei den Waisen und kamen am Abend auch wieder mit zurück. Oltaiyoni, Naseku und Namalok ließen sich etwas Regenwasser, das sich in den Felsen gesammelt hatte, schmecken. Das Wasser fließt nach dem gestrigen Regen immer noch den Ithumba-Berg herunter. Karisa, Olsekki und Rapa grasten fleißig, und Ambo warf sich etwas Matsch auf den Rücken, bevor er seine Freunde zum Mittagsschlammbad brachte.