Montag, 15. April 2019
Mapia und Ambo sind gute Freunde geworden. Heute Morgen begannen sie gleich miteinander zu rangeln, nachdem sie aus ihren Gehegen gekommen waren, und sie schubsten sich vergnügt auf dem ganzen Weg in den Busch. Tagwa wollte etwas Ruhe ins Spiel bringen, aber sie hatte damit keinen Erfolg – jedesmal, wenn sie sich den beiden näherte, blieben sie stehen und taten ganz unschuldig, aber kaum war sie weg, spielten sie weiter! Irgendwann ließ sie es schließlich gut sein und ließ den beiden Rabauken ihren Spaß. Kuishi dagegen ließ sich nicht so leicht abspeisen, sondern drängelte sich immer wieder zwischen Mapia und Ambo. Nach einer Weile gaben dann die Jungs auf und gingen ihrer Wege, sodass Kuishi sich als Siegerin fühlen konnte.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 03.04.2019
Mittwoch, 3. April 2019
Ambo und Mapia fordern sich immer noch gern gegenseitig heraus, aber meistens scheint Ambo so ein Kräftemessen zu gewinnen. Mapia genehmigte sich heute etwas Wasser aus dem Schlauch, als Ambo sich von der Seite heran schlich und so aussah, als hätte er es auf den Wasserschlauch abgesehen. Mapia merkte es und begann, mit den Ohren zu wedeln und zu kollern. Während die beiden um den Schlauch rangelten, nutzte Jotto aus, dass sie abgelenkt waren, und schnappte ihn sich selbst! Als Ambo und Mapia schließlich merkten, dass ihnen ihr Schlauch abhanden gekommen war, trollten sie sich in verschiedene Richtungen davon.
Die kleinen Bullen Ambo und Jotto auf dem Weg zur Auswilderung

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Die Waisen im Juni
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Juni 2019
Im Juni haben wir uns von 5 weiteren Nairobi-Waisen verabschiedet: Jotto, Ambo, Tagwa, Sagala und Emoli haben das allseits bekannte Lkw-Gewöhnungstraining durchlaufen und während Jotto und Ambo anschließend in die Auswilderungsstation nach Ithumba umgezogen sind, wird das neue Zuhause von Tagwa, Sagala und Emoli in Zukunft Voi sein. Nach der Regenzeit ist der ideale Zeitpunkt für diesen Teil des Auswilderungsprozesses, weil dann der Nationalpark Tsavo-Ost, wo sich unsere Auswilderungsstationen befinden, nicht ganz so unbarmherzig heiß und karg ist. Genauso wie alle anderen Elefantenwaisen, werden auch sie noch einige Jahre in menschlicher Obhut bleiben müssen, schon allein, weil sie noch Milch brauchen, aber der Anfang ist gemacht. „Die Waisen im Juni“ weiterlesen
Die Waisen im April
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: April 2019
Es war unsäglich heiß in der Nursery und wir rechneten jeden Tag mit dem Regen. Die Vegetation wurde täglich trockener und die Waisen müssen jetzt weiter laufen, um genug Futter zu finden. Unsere Kleinsten, Larro und Neuankömmling Kiombo folgten Malima und Sagala auf Schritt und Tritt, und die Beiden entwickelten regelrechte Muttergefühle und waren sehr fürsorglich. Weil sie schon um einiges älter sind, konnten sie an die höher liegenden Äste und Zweige reichen und zogen sie für die Kleineren herunter. Malima ist zwar jetzt freundlicher zu den jüngsten Waisen, aber sie ist immer noch sehr frech und hört auch nicht immer auf die Keeper – genau wie ihr Freund Kuishi. Die beiden feisten Jungkühe werden wohl gegen Ende des Monats nach Tsavo umziehen. Es ist an der Zeit, daß sie von den älteren Elefanten unter deren Fittiche genommen werden und ein paar Manieren lernen. Kuishi versucht bei der Mittagsfütterung immer, die um die Schubkarre verschüttete Milch aufzusaugen und mag es überhaupt nicht, wenn jemand anderes es ihr nachmacht. Zur Fütterung fängt sie auch gerne mal eine Rauferei an, genauso wie wie Kiasa, die kein Stück ruhiger geworden ist. Als Kuishi eines Tages keine verschüttete Milch vorfand, schmiß sie aus Frust alle leeren Flaschen herum! „Die Waisen im April“ weiterlesen

