Waisenblogs-Beitrag Voi, 12.02.2019

Dienstag, 12. Februar 2019
Die Waisen spielten am Morgen fröhlich an der Auswilderungsstation, nachdem sie ihre Milch getrunken und Ergänzungsfutter gefressen hatten. Ngilai spielte auf den roten Erdhaufen und trompetete dabei laut, sodass Suswa herbei gerannt kam und ihn bremsen wollte. Er ließ sich aber nicht stören, und Suswa gab schließlich auf und ließ ihn weiterspielten. Kenia wich ihrem Adoptivbaby Araba nicht von der Seite, während die anderen spielten. Ndii lehnte an einem Felsen und schuffelte sich mit der ganzen Seite daran. Panda tat das gleiche an einem anderen Felsen, und gab sich alle Mühe, Mbirikani fern zu halten. Draußen im Nationalpark stellten sich Ishaq-B und Lentili vor der brennenden Sonne unter einem Baum unter. Am Wasserloch kratzte sich Murit am Baobab, trat aber die Flucht an, als er Mbirikani auf sich zukommen sah. Araba und Nguvu spielten schön zusammen im Wasserloch, und Panda versuchte, Nelion davon abzuhalten, Tahri zu stören, die ebenfalls ihren Spaß im Wasser hatte. Ndii passte schließlich auf, dass niemand Tahri ärgern konnte. Am Nachmittag wurde dann in der Nähe des Wasserlochs weiter gegrast.

Die Waisen im März

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: März 2019

 

Diesen Monat ereilte uns ein weiterer Schicksalsschlag: Unser kleiner Sonnenschein, Breitmaulnashornbaby Maarifa, ist gestorben. Seither ist die Stimmung verständlicherweise düster, auch dann noch, als ein weiterer kleiner Elefant aus der Masai Mara zu uns kam, dessen Mutter dem Konflikt zwischen Wildtier und Mensch zum Opfer fiel. Das kleine Kälbchen wurde mit Aufmerksamkeit überschüttet, weil sich alle mit etwas Schönem ablenken wollten. Daher ging die Eingewöhnung für den kleinen Bullen ungwöhnlich schnell und er wird bald ins Waisenprogramm aufgenommen werden. Seit Dame Daphne die Formel für die Ersatzmilch zur Aufzucht von Waisenelefanten entwickelt hat, konnten wir 244 Elefanten auswildern. Aber trotz all dieser Erfahrungen und Erfolge, trifft uns der Tod eines unserer Schützlinge jedes mal hart. „Die Waisen im März“ weiterlesen

Die Waisen im Februar

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Februar 2019

 

Ambo, Kiasa, Sattao, Malima und Tamiyoi haben die Keeper diesen Monat wie immer ordentlich auf Trab gehalten. Es ist jetzt auch wieder sehr heiß und trocken in Nairobi und daher werden wieder Luzernepellets zugefüttert – das sorgt immer noch für Extra-Aufregung. Eines Morgens als die Stalltür der Fünf aufging, rannten sie schnurstracks zum Futterlager und versuchten mit ihren Rüsseln durch die Holzpfeiler so viel Luzernereste wie möglich zu sich zu schaufeln. Als die Keeper sie verscheuchen wollten, rannten Kiasa, Ambo und Sattao in Richtung Wald. Diese Route schlugen sie aber absichtlich ein, drehten einen großen Kreis um das Stallgelände und schlichen sich dann zurück zum Futterlager. Sie dachten natürlich, sie hätten die Keeper überlistet und schaufelten weiter Pellets. „Die Waisen im Februar“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Voi, 04.01.2019

Freitag, 4. Januar 2019
Ndoria ärgerte am Morgen Suswa und Rorogoi, als alle Luzernenheupellets futterten. Kenia, Ndii und Kihari kamen dazu, um die Gemüter wieder zu beruhigen. Ishaq-B und Lentili übernahmen dann die Führung auf dem Weg in den Busch. Tundani, Bada, Mbegu und Godoma blieben noch kurz zurück, um auch alle Reste von Pellets aufzufressen. Auf dem Weg zu den Weidegründen schubste Tahri Araba von hinten – vielleicht war sie neidisch auf sie, weil Kenia, die eigentlich ihre Adoptivmama ist, an Arabas Seite ging. Ihr Mittagsmilch bekamen die Waisen an der Westseite des Mazinga-Bergs, denn es war kühl und windig, und sie kamen den ganzen Tag gar nicht zum Wasserloch.