Donnerstag, 21. Januar 2021
Unter den Elefantenwaisen entwickeln sich immer wieder bestimmte Freundschaften. Als Olorien seinerzeit im Waisenhaus ankam, war sie meistens mit Kiasa, Maisha, Maktao und Kiombo zusammen, aber jetzt, da sie angestammter Teil der Herde ist, verbringt sie ihre Zeit am liebsten mit Ziwadi, Bondeni, Kinyei und Kindani. Beim Grasen folgten diese vier heute den älteren Waisen in den Wald, während Olorien einfach Mukkoka und Naleku hinterher lief, die manchmal auf Entdeckungsreise gehen. Als Olorien bemerkte, dass ihre Freunde woanders waren, fing sie sofort an, nach ihnen zu suchen! Mukkoka bemerkte erst nichts davon, aber nach kurzer Zeit ging er zu ihr und half ihr, den Rest der Herde wiederzufinden. Olorien schien sich sehr zu freuen, die anderen wiederzusehen, und rannte ihnen begeistert entgegen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 18.01.2021
Montag, 18. Januar 2021
Larro schickt sich an, die nächste Mini-Leitkuh der Waisenherde zu werden; die Keeper sind sich sicher, dass sie bestens dafür geeignet ist, denn sie ist eine äußerst fürsorgliche kleine Elefantenkuh. Sie kümmert sich sehr gern um die jüngeren Waisen, und Maisha, Nabulu und Kiasa freuen sich meistens, wenn Larro ihnen hilft. Heute Nachmittag war Kiombo auf Unsinn aus und ärgerte die kleinen Babys. Olorien und Bondeni grasten friedlich, als er plötzlich angelaufen kam und Bondeni ohne erkennbaren Grund schubste. Bondeni stolperte und bellte dabei laut auf, sodass Maisha, Kiasa und Maktao angerannt kamen, um ihm zu helfen. Olorien versteckte sich schnell vor Kiombo, und Larro folgte ihr, um sie wieder zu beruhigen. Maisha, Maktao und Kiasa kümmerten sich um den kleinen Bondeni, dem nichts fehlte, der aber einen ordentlichen Schrecken abbekommen hatte, und Maisha bestrafte den frechen Kiombo und scheuchte ihn erst einmal von den jüngeren Waisen weg. Larro hatte inzwischen die verschreckte Olorien beruhigt und kam mit ihr zurück, und den Rest des Nachmittags graste sie zusammen mit den Babys und passte gut auf sie auf.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 17.01.2021
Sonntag, 17. Januar 2021
Maisha war am Morgen kaum zu bremsen, als sie aus ihrem Gehege kam, und rannte aufgeregt trötend hinaus in den Wald. Als die anderen sie sahen, rannten sie ihr hinterher. Da die älteren Waisen deutlich schneller als die Babys sind, blieben die kleinen zurück bei den Keepern, und Naleku übernahm die Aufgabe, sie in aller Ruhe hinaus in den Wald zu führen. Maishas Tatendrang hielt den ganzen Tag an, und als sie auf eine Gruppe Paviane stieß, begann sie sofort, sie zu verscheuchen. Wieder schlossen sich alle anderen ihrer Mini-Leitkuh an und sorgten dafür, dass bald keiner der Affen mehr zu sehen war. Danach starteten Kiasa und Maisha einen Ringkampf, bei dem auch Nabulu ab und zu ein wenig mitmachte. Kiombo und Mukkoka rangelten auch miteinander, und ein paar der anderen spielten Verstecken; vor allem der kleine Bondeni hatte jede Menge Spaß, sich vor den Keepern zu verstecken und sich suchen zu lassen!
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 14.01.2021
Donnerstag, 14. Januar 2021
Obwohl Naleku das jüngste Waisenkind der Elefantenherde ist, führt sie gern die Gruppe an, wenn es hinaus in den Wald geht. Die älteren Mädchen geben ihr gern diese Gelegenheit, denn so kann sie wichtige Dinge lernen, die sie als Leitkuh einmal wissen muss. Sie brachte die Waisen hinaus in den Busch, nur Olorien, Kindani, Kinyei, Bondeni und Ziwadi, die nicht gern so weit laufen, blieben in der Nähe der Stallungen.
Waisenblogs-Beitrag Nursery, 07.01.2021
Donnerstag, 7. Januar 2021
Als die Waisen auf die 9-Uhr-Milch warteten, fingen Mukkoka, Naleku, Naboishu, Bondeni, Roho und Olorien an, einer Herde Impalas hinterher zu jagen, die in der Nähe graste. Bondeni und Naleku hatten jede Menge Spaß und rannten hinter Mukkoka und Naboishu her, die ganz vorne mit dabei waren. Plötzlich kam allerdings ein sehr großes Impala auf Naleku und Bondeni zu, sodass die beiden einen Schrecken bekamen und schnell zurück zu den Keepern rannten. Als Mukkoka und Naboishu sie tröten und kollern hörten, kamen sie eilig trompetend zur Herde zurück gerannt. Auch Maisha, Nabulu und Kiasa waren schnell zur Stelle, und wollten wissen, was Naleku und Bondeni so erschreckt hatte. Und da sie so eilig durch das Gebüsch stampften, hatte sich die Unruhe bald unter allen Waisen ausgebreitet, und sie rannten den älteren Mädchen hinterher. Das ganze Durcheinander war aber bald wieder zuende, nachdem sich Maisha, Nabulu und Kiasa davon überzeugt hatten, dass die Gefahr vorbei war, und alle beruhigten sich bald wieder.

