Waisenblogs-Beitrag Nursery, 02.01.2018

Dienstag, 2. Januar 2018
Während die meisen Waisen heute Morgen die Blätter und Gräser des Waldes futterten, alberten die kleinen, wie Maktao, Sattao, Musiara und Kiasa im Gebüsch herum. Sie spielten Fangen und Verstecken und schienen wunschlos glücklich zu sein! Jotto, Ambo, Malima, Maisha und Enkesha wollten auch mitmachen und schlossen sich ihnen an. Die Spiele kamen zu einem abrupten Ende, als Jotto und Ambo heftig Sattao und Musiara anrempelten, die schreiend hinfielen. Das erregte die Aufmerksamkeit der restlichen Herde, und Mbegu, Godoma und Shukuru kamen herbei, um nach dem Rechten zu sehen. Während die großen Mädchen sich um Musiara und Sattao kümmerten, machten Maktao, Jotto und Ambo inzwischen weiter mit ihrem Spiel und entkamen so dem Unmut der Keeper und der Mini-Leitkühe.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 29.12.2017

Freitag, 29. Dezember 2017
Die kleinen Elefanten Kiasa, Maktao, Musiara, Sattao und Enkesha waren heute Morgen voller Elan dabei, den Warzenschwein-Jungen hinterher zu jagen, die in ihrer Nähe Futter suchten. Maktao und seine Freunde hatten zuerst die Mutter auf dem Kieker gehabt, konnten sie aber nicht beeindrucken; also nahmen sie sich ihren Nachwuchs vor! Die Ferkel waren verspielt und flitzten herum, und Maktao, Kiasa und Enkesha schafften es, zwei von ihnen zurück zu den Stallungen zu scheuchen. Sie rannten aber durch die Gitterstäbe des Tors in Maxwells Gehege, wo die Elefanten nicht hinkamen. Das quiekten und grunzten sie, um ihrer Mutter mitzuteilen, wo sie gelandet waren. Die drei Elefanten rannten siegesgewiss trompetend zurück zu den Büschen, wo sie den Rest ihrer Herde gelassen hatten.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 22.12.2017

Freitag, 22. Dezember 2017
Wie immer machten sich die Waisen bei Sonnenaufgang auf in den Wald. Normalerweise führt Mbegu die Herde an, aber heute gingen sie alle Shukuru hinterher. Sie überragte die anderen, und Murit, Maisha, Emoli und Sagala gingen hinter ihr her. Dann kamen Malkia, Tagwa und Mundusi nicht weit dahinter. Sie erreichten eine Lichtung im Wald, als die Sonne gerade hoch genug stand, um ihre Rücken zu wärmen. Zwei Waisen freuten sich besonders über die steigenden Temperaturen am Morgen: Kiasa und Maktao, die in einen lockeren Ringkampf verwickelt waren. Sattao schloss sich ihnen an, und dann auch noch Enkesha. Musiara kam auch dazu, rangelte aber nicht mit, sondern legte sich auf den warmen Boden und streckte alle Viere und den Rüssel von sich. Daraufhin hörten die anderen gleich auf zu spielen und machten es ihm nach, mit freudig wedelnden Ohren! Der verspielte Ngilai kam dazu und ließ sich auf den Boden fallen, wobei er versehentlich auf Kiasa landete. Sie schrie erschrocken auf, und Mbegu kam ihr zu Hilfe geeilt.

Waisenblogs-Beitrag Nursery, 18.12.2017

Montag, 18. Dezember 2017
Als die Waisen im Dickicht im Wald verschwanden, fiel gar nicht auf, dass Enkesha an den Stallungen zurück geblieben war. Sie hatte sich in Sattaos Stall geschlichen, um noch ein paar Leckerbissen zu stibitzen, und nachdem sie dort fertig war, ging sie zu Maxwells Stall weiter. Dort kamen auch zwei Warzenschweine, die ebenfalls auf Luzernenheupellets aus waren, und bald gab es großes Gezeter unter den verschiedenen Parteien. Das erregte Maxwells Aufmerksamkeit und er kam angerannt, um die Warzenschweine zu verscheuchen. Dabei erwischte er Enkeshas Rüssel, der zwischen Maxwells Horn und dem Gehegetor eingeklemmt wurde! Enkesha schrie laut auf vor Schreck und Schmerz, denn ihr Rüssel ist sehr empfindlich. Als er wieder frei war, rannte sie schnell zu ihren Artgenossen in den Wald. Auf halbem Weg kamen ihr schon Mbegu und Malkia entgegen, die sie schreien gehört hatten. Mini-Leitkuh Mbegu tätschelte Enkesha mit dem Rüssel und hielt mit aufgestellten Ohren Ausschau nach irgendetwas, was dem kleinen Mädchen so einen Schrecken eingejagt haben könnte. Nachdem aber nichts da zu sein schien und Enkesha sich wieder beruhigt hatte, gingen sie alle zusammen hinaus in den Wald zu den anderen.