Sonntag, 13. September 2020
Wenn Enkesha mittags ihre Milchflasche geleert hat, schleicht sie sich gern noch einmal um das Fahrzeug, das die Milch bringt, herum und schaut nach, ob es noch eine Flasche abzustauben gibt. Sie steckt den Rüssel in den Innenraum und sucht alles ab – heute war aber nichts zu finden, nur noch leere Flaschen!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 09.09.2020
Mittwoch, 9. September 2020
Shukuru hielt sich heute an Enkesha, die ein Talent dafür hat, leckeres Grün zu finden. Am Fuß der Hügel fand sich nichts, mit dem Shukuru zufrieden war, und so folgte sie Enkesha bergauf. Sie holte sie an einem kleinen Wasserloch ein, das vermutlich ein wilder Elefant angelegt hatte, und die beiden soffen etwas von dem frischen Wasser, bevor sie sich oben auf dem Hügel ans Grasen machten.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 06.09.2020
Sonntag, 6. September 2020
Sonje und Murera kümmern sich weiterhin vorbildlich um Luggard. Er hat ordentlich Respekt vor Alamaya, der inzwischen ganz schön groß ist, und bleibt daher immer in der Nähe der Leitkühe, falls Alamaya etwas zu ausgelassen spielen will. Am Nachmittag tat sich Murera zum Grasen mit Luggard zusammen, während Sonje sich um Enkesha kümmerte.
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 03.09.2020
Donnerstag, 3. September 2020
Früh am Morgen ließen sich die auswildernden Nachteulen wieder einmal sehen. Ziwa, Faraja, Jasiri, Zongoloni, Alamaya und Ngasha, kommen in letzter Zeit sehr unregelmäßig und meistens auch nur recht kurz zu Besuch. Shukuru und Enkesha schauten sich die ausgelassenen Begrüßungszeremonien aus einiger Entfernung an – sie hatten wohl eher Lust auf etwas Ruhe. Dementsprechend beeilten sie sich auch, ein ruhiges Plätzchen zum Grasen zu finden, bevor Ziwa das Kommando übernehmen und die Herde auf große Wanderschaft führen würde!
Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 01.09.2020
Dienstag, 1. September 2020
Nach der Mittagsfütterung wollten die Waisen ihren Durst löschen und gingen zum Wasserloch, das gerade mit einem Schlauch aufgefüllt wurde. Luggard hielt an, nahm sich den Schlauch und begann, sich direkt an dem Wasser zu bedienen, das herauskam. Das startete ein Tauziehen, denn alle wollten jetzt den Schlauch haben! Am Ende setzte sich Mwashoti durch; er ist jetzt schon ein großer Junge und ließ seine Kräfte spielen, um sich den Schlauch zu sichern. Murera ließ den Schlauch links liegen und ging stattdessen direkt zum Wasserloch, gefolgt von Enkesha. Luggard schaute ihnen beim Saufen zu, und als Enkesha fertig war, nahm sie Mwashoti mit, und die beiden verdrückten sich in die Büsche, wo sie weiter grasten.

