Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 13.11.2019

Mittwoch, 13. November 2019
Als die Waisen am Morgen herauskamen, nieselte es. Sie stellten sich unter der Akazie vor den Gehegen unter, aber nachdem es nicht aufhören wollte, gingen sie schließlich doch los. Karisa führte die Herde an, und draußen im Busch rollten sich Sana Sana, Wanjala, Kithaka und Garzi begeistert in der feuchten Erde herum. Enkikwe, dessen Verletzungen in letzter Zeit gute Fortschritte gemacht haben, genehmigte sich ein kleines Kräftemessen mit Tusuja.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 29.10.2019

Dienstag, 29. Oktober 2019
Zur Mittagszeit tranken die Waisen nur ihre Milch und hatten keine Lust auf ein Schlammbad. Aus westlicher Richtung kam ein seltsames Geräusch, von dem niemand so recht wusste, was es war. Die Waisen erschraken, und Enkikwe, der eigentlich humpelt, rannte los und überholte sogar Karisa! Offenbar kann er trotzdem schnell rennen, wenn es darauf ankommt. Als sie um die Keeper versammelt waren, beruhigten sich die Waisen schließlich wieder.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 28.10.2019

Montag, 28. Oktober 2019
Ambo hielt sich heute beim Grasen hinter Turkwel auf, als diese nach hinten austrat und ihn im Gesicht erwischte. Er zog sich vorsichtig zurück, ärgerte sich aber bestimmt sehr über Turkwel und wünschte sich wohl, dass er größer wäre als sie, um sich rächen zu können! Enkikwe wird inzwischen wieder aktiver und forderte heute Tusuja zum Kräftemessen heraus; das ist ein gutes Zeichen, dass er sich weiter erholt. Naseku legte eine Pause ein, um sich unter einem Baum auszuruhen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 26.10.2019

Samstag, 26. Oktober 2019
In der Nacht hatte es geregnet, und so war es am Morgen recht kalt. Nach der Milchfütterung bekam Enkikwe wie immer seine Behandlung am Bein und schloss sich dann dem Luzernenheufrühstück an. Zur Schlammbadzeit war es immer noch frisch, und die Waisen machten nur einen Bogen um das Schlammloch. Sie gingen zum neueren kleinen Wasserloch, in dem das Wasser nicht so kalt ist, und spielten dort ein wenig. Mundusi blieb mit den Vorderbeinen im Matsch stecken; er ist aber kräftig und hatte keine Probleme, wieder frei zu kommen. Kauro staunte, als beim Herumrollen ein Hundertfüßer auf ihn zu gekrabbelt kam – er stand schnell auf und trat die Flucht an.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 20.10.2019

Sonntag, 20. Oktober 2019
Beim Grasen musste sich Ukame sehr strecken, um an die grünen Blätter eines Baumes heranzukommen. Oltaiyoni gab den Weg zum Mittagsschlammbad vor. Dort bekamen alle ihre Milch, und danach ging Enkikwe zum Wasserloch, kniete sich hin und sammelte etwas Matsch auf, mit dem er sich bespritzte. Die anderen gingen lieber zur Tränke, um Wasser zu saufen. Das Schlammbad war ihnen heute zu kalt, und sie spielten nur etwas in dem Matsch am Rand. Nur Rapa war abenteuerlustig genug hineinzugehen, und sich mitten im Wasser herum zu wälzen.