Donnerstag, 9. August 2018
Ex-Waisen Kenze und Taita kamen am Morgen zum Luzernenheufrühstück, und sechs wilde Bullen soffen Wasser an den Tränken. Wanjala und Karisa fraßen bei Kenze und fragten sich wohl, wann sie auch einmal so groß sein werden. Kenze streckte seinen Rüssel freundlich zu ihnen aus. Kithaka ging zu den wilden Elefanten, und seine Gruppe folgte ihm kurz darauf. Oltaiyoni führte dann die Waisen in Richtung Norden, während Laragai, die mit ihrer Gruppe tagsüber ihre eigenen Wege geht, in Richtung Süden aufbrach. Der neugierige Wanjala befragte Turkwel nach ihrem Befinden und ging dann mit Tusuja rangeln. Später staubte sich Esampu etwas ein, und Tusuja und Pare schlossen sich ihr an. Auf dem Weg zum Schlammbad sah Sapalan sehr erschöpft aus und schleppte sich dahin. Er ist immer recht langsam, bei allem, was er tut, aber irgendetwas schien heute nicht zu stimmen. Er ging nicht einmal Wasser saufen, sondern stand nur eine Weile im Schlamm herum. Kitirua und Naisula kamen aus dem Gebüsch und gingen geradewegs zu ihm; sie berüsselten ihn und erkundigten sich, was mit ihm los war. Schließlich machte er kehrt und brach in nordöstlicher Richtung auf, und Kitirua und Naisula folgten ihm. Am Abend mühte er sich nach Hause und bekam eine paar vorbeugende Injektionen. Die Löwen tauchten kurz am Wasserloch auf, aber kaum hörten sie das Auto der Stallungen, verzogen sie sich zurück ins Gebüsch. Im Verlauf der Nacht konnten die Waisen sie wittern und hoben ihre Rüssel. Laragai sah am meisten besorgt aus, aber Turkwel und Enkikwe blieben ganz ruhig.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 03.08.2018
Freitag, 3. August 2018
Rapa rangelt mit Kama
Tusuja wartet auf Enkikwe
Siangiki im Wasser
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 03.08.2018
Freitag, 3. August 2018
Der Norden Tsavos ist jetzt trocken geworden, und so tauchen viele Ex-Waisen und wilde Elefanten an den Stallungen auf, um mit den Waisen zu saufen. Als die Kleinen aus dem Gehege kamen, hatte Rapa eine kleine Meinungsverschiedenheit mit der kleinen Kama, die an ihm herumschubste. Sie traute sich so einiges, da sie wusste, dass Rapa nicht viel würde tun können, mit ihrer Mutter Kinna und ihren Kindermädchen um sie herum. Rapa schüttelte nur verärgert den Kopf und ging davon. Tusuja unterhielt sich kurz mit Ololoo und begleitete dann Enkikwe, der normalerweise als letzter aus dem Gehege kommt, weil er noch behandelt wird. Es war strahlend blauer Himmel, und so wurde es ein heißer Tag; Esampu führte ihre Freunde auf dem Weg zum Schlammbad, zum darauffolgenden Staubbad und dann zurück zu den Weidegründen an. Am Abend kamen wieder 85 Elefanten, Ex-Waisen wie wilde, zum Saufen zur Auswilderungsstation.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 30.07.2018
Montag, 30. Juli 2018
Olares Gruppe und zwei junge wilde Elefanten begrüßten die Waisen am Morgen vor den Stallungen. Murka legte sich hin, in der Hoffnung, dass die Kleinen mit ihr spielen würden, aber es kam niemand. Stattdessen nutzte Kibo die Gelegenheit, ihr auf den Rücken zu klettern! Rapa, Galla und Karisa gingen zur Tränke, wo ein etwas 15 Jahre alter wilder Bulle Wasser soff. Die drei Waisen schauten ihren Artgenossen bewundernd an und plauderten ein wenig mit ihm. Eine halbe Stunde später begleiteten Olare und ihre Kollegen die Waisen hinaus in den Busch. Naisula spielte mit Tumaren und Chemi Chemi mit Kititrua. Enkikwe schloss sich zum Grasen mit Olsekki und Siangiki zusammen, die immer gut auf ihn aufpassen. Siangiki juckte es am Ohr und sie kratzte sich an einem Baum. Später hatte Wanjala das gleiche Problem, aber statt einen Baum zu benutzen, brach er sich einen Ast ab und kratzte sich damit. Beim Schlammbad zog sich Sapalan in das kleinere Schlammloch zurück, und als er sich gerade Wasser hinter die Ohren spritzte, kam ein Warzenschwein aus dem Gebüsch und schloss sich ihm an. Zuerst wusste er nicht so recht, wie er reagieren sollte und stellte sicherheitshalber die Ohren auf. Das Warzenschwein ließ sich davon aber nicht beirren, und Sapalan ist nicht der Typ, der auf Warzenschweinjagd geht – dazu ist er viel zu gemütlich! Mundusi, der von seinen älteren Artgenossen gelernt hat, auf anderen herumzuklettern, probierte das im Wasserloch auf Mteto aus. Galla kletterte auf Roi herum, und Tusuja auf Maramoja. All die frechen Jungs sind mit Begeisterung beim Klettern im Wasser dabei, denn dort ist es leichter und ihre Freunde können sich nicht so gut wehren!
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 25.07.2018
Mittwoch, 25. Juli 2018
Karisa und Pare grasen zusammen
Kauro spielt mit Kamok
Makireti schaut, wie es Enkikwe geht

