Freitag, 30. März 2018
Galana mit Baby Gawa, Loijuk, Naserian, Lualeni, Lenana, Kilabasi, Sunyei mit Siku, Makireti, Bongo, Kenze und Chyulu statteten den Stallungen am frühen Morgen einen Besuch ab. Als die Waisen herauskamen, fragte sich Lualeni offenbar, warum einer von ihnen zurückblieb. Sie war neugierig, ging zum Zaun und kollerte, und Enkikwe erklärte ihr, warum er noch im Gehege bleiben musste. Lualeni wünschte ihm gute Besserung und folgte dann langsam ihren Kollegen, die schon zu den Weidegründen aufgebrochen waren. Oltaiyoni plauderte kurz mit der kleinen Gawa, bevor Naseku dazukam und Gawa zum rangeln einlud. Die beiden hatten einen kleinen Ringkampf unter den wachsamen Augen von Lenana. Maramoja und Dupotto teilten sich einen Busch, und Tusuja und Wanjala verwickelten sich in ein leichtes Kräftemessen. Später am Tag bekam Patient Enkikwe noch einmal Besuch von Yatta, Kinna, Nasalot, Mulika, Makena, Yetu, Mwende und den Babys Nusu, Yoyo und Kama. Makena, die Enkikwe damals nach dem Löwenangriff zu den Stallungen zurückgebracht hatte, unterhielt sich ein wenig mit ihm und wollte wohl wissen, wie es ihm ging. Wendi stand daneben und schaute ihnen zu. Es wird womöglich noch sechs Monate dauern, bis Enkikwe sich wieder seinen Freunden in der Wildnis anschließen kann.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 22.03.2018
Donnerstag, 22. März 2018
Enkikwe kratzt sich kratzt sich am Felsen in seinem Gehege
Nasalot und Nusu
Olsekki spielt
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 21.03.2018
Mittwoch, 21. März 2018
Patient Enkikwe, der seit seinem Löwenangriff am 1. Februar im Gehege gepflegt wird, macht gute Fortschritte. Seine Wunde ist jetzt weiß und juckt offenbar ziemlich, denn er kratzt sich häufig an den Felsen. Das ist ein Zeichen, dass sie langsam heilt.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 04.03.2018
Sonntag, 4. März 2018
Orwa, Narok und Bomani verbrachten die Nacht außerhalb der Stallungen und schlossen sich am Morgen ihren Freunden an. Es war bewölkt und nieselte. Narok nahm dann Laragais Gruppe mit und ging mit ihnen in die entgegengesetzte Richtung zu der, die die Waisen einschlugen. Nach dem leichten Regen waren diese in Spiellaune. Galla und Naseku staubten sich mit feuchter Erde ein, und Namalok schloss sich mit Karisa zum Grasen zusammen. Beim Mittagsschlammbad war es immer noch kühl, und die Waisen gingen, nachdem sie ihre Milch getrunken hatten, gleich wieder grasen. Kauro, der sich eigentlich nicht besonders gut mit Kamok versteht, futterte mit ihr zusammen, und die beiden plauderten ab und zu – vielleicht wollten sie ihre Differenzen beilegen! Auch Roi und Oltaiyoni, die im Dezember 2016 zusammen nach Ithumba gekommen waren, standen zusammen. Am Abend tauchte aus Laragais Gruppe nur Siangiki auf; möglicherweise wollte sie sehen, wie es ihrem besten Freund Enkikwe geht. Seine Behandlung mit Noroclav-Injektionen ist nun zu Ende. Er scheint immer noch Schmerzen zu haben, und es wird noch dauern, bis er sich erholt hat, aber es bessert sich immerhin. Er hat ein wenig an Gewicht verloren, aber die Wunde wächst nun wieder langsam zu.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 02.03.2018
Freitag, 2. März 2018
Nachdem es in der Nacht unerwartet geregnet hatte, war es am Morgen ordentlich nass. Insgesamt waren 60mm Regen gefallen, und die Waisen mussten sehr vorsichtig gehen, als sie aus den Gehegen kamen. Maramoja und ihre Freunde, die erst seit Dezember da sind, staunten nicht schlecht, denn so matschig hatten sie die Gegend um die Stallungen in Ithumba noch nie gesehen. Wegen des Regens tauchten auch den ganzen Tag über keine Ex-Waisen und wilden Elefanten auf. Laragai und ihre Gruppe, die die Nacht im Gehege verbracht hatte, machte sich wieder auf in die Wildnis. Sie wollen ihre Unabhängigkeit ausnutzen, aber nachdem Enkikwe letzten Monat von Löwen angefallen worden war, sind sie etwas unsicher geworden. Den einen Tag kommen sie abends zurück, und die Keeper verschließen das Tor hinter ihnen, und am darauffolgenden Tag wollen sie dann nicht mehr eingeschlossen werden und bleiben weg. Heute begleiteten sie die Kleineren noch zu den Weidegründen und verabschiedeten sich dann. Da es kühler war als am Vortag grasten die Waisen fleißig, und Galla schlürfte Regenwasser, wo immer er welches fand. Zur Schlammbadzeit tranken sie nur ihre Milch und gingen dann gleich wieder grasen. Am Nachmittag futterte Pare zusammen mit Naseku, während Karisa sich mit der feuchten Erde einstaubte.

