Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 30.10.2017

Montag, 30. Oktober 2017
Nach dem Mittagsschlammbad grasten die Waisen am oberen Kalovoto, als Karisa eine kleine Unterredung mit Enkikwe. Sie plauderten eine ganze Weile, was eigenartig ist, denn Karisa hält sich normalerweise von den älteren Jungs fern, um nicht herumgeschubst zu werden. Erst später wurde den Keepern klar, dass er mit Enkiwe türmen wollte! Enkikwe wollte aber nicht mitmachen, und so hatte sich Karisa allein davongeschlichen, was die Keeper erst später mitbekamen. Er war schon einmal mit Dupotto und Kelelari ausgerissen, und sofort wurde eine Suche eingeleitet. Die Keeper staunten nicht schlecht, als sie ihn fast einen Kilometer von seinen Freunden entfernt wiederfanden, wo er in östlicher Richtung unterwegs war.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 28.10.2017

Samstag, 28. Oktober 2017
In der Nacht campierten Mutara, Kanjoro, Kainuk, Turkwel, Sities, Suguta, Chaimu und Kilaguni vor den Gehegen, und als am Morgen die Tore geöffnet wurden, kamen Kainuk, Chaimu und Suguta herein, um nach Resten zu suchen. Shukuru hatte beim Luzernenheu eine kurze Unterhaltung mit Barsilinga. Bald kamen Orwa, Narok, Bomani und Vuria aus östlicher Richtung an, und auch Yatta gesellte sich mit ihrer Herde zu den Waisen. Kamok freundete sich mit Nusu an, während Garzi Mutara zum Ringkampf herausforderte, den Mutara natürlich gewann. Boromoko ging staubbaden und testete dann seine Kräfte an einem Termitenhügel, den er versuchte umzustoßen. Sokotei und Enkikwe hatten ihren Spaß beim Herumrollen am Boden, bis Sokotei versuchte, auf Enkikwe zu klettern. Naseku hob einen Akazienzweig auf und wollte ihn kosten, als Tusuja vorbeikam und ihn ihr aus dem Mund schnappte. Sie ließ ihn los, in der Hoffnung, später vielleicht einen neuen zu finden. Die Temperaturen waren heute erträglich, und nur Lemoyian, Olsekki, Naseku, Shukuru, Oltaiyoni und Siangiki wollten sich mittags im Schlamm wälzen. Am Nachmittag wurde es aber schnell heißer, sodass die Waisen sich im Schatten eines Baumes vor der Sonne verkrochen, bevor sie weitergrasten.