Mittwoch, 25. September 2019
Esampu ging am Morgen versehentlich in die falsche Richtung los, und als sie merkte, dass sie allein auf weiter Flur war, trompetete und rannte sie herum, um die anderen zu finden. Der Rest der Herde antwortete kollernd, und Esampu machte auf dem Absatz kehrt, um wieder zu ihnen zu laufen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 02.09.2019
Montag, 2. September 2019
Etliche wilde Bullen leisteten am Morgen den Ex-Waisen Taita, Bomani, Orwa, Kilaguni und Chemi Chemi an der Tränke der Auswilderungsstation Gesellschaft. Einer der Bullen kam zu den Waisen herüber und ließ sich ein wenig Luzernenheu schmecken. Später genehmigte sich Ambo ein Staubbad, während Tusuja sich von Kibo ein paar Ringkampftechniken beibringen ließ. Pare, Mundusi, Enkikwe, Kuishi, Mapia, Esampu und auch Bomani schlossen sich Ambo beim Einstauben an. Mundusi, der ein begeisterter Ringkämpfer ist, nutzte die Gelegenheit, um mit Pare und Esampu zu rangeln. Sapalan forderte unterdessen Namalok heraus, und als er ihn besiegt hatte, versuchte er auch noch, auf ihn zu klettern.
Die Waisen im Dezember
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: Dezember 2019
Wir können unsere Elefantenwaisen nicht nur aufgrund ihres Aussehens, sondern auch wegen ihrer unterschiedlichen Charaktere gut auseinanderhalten. Maktao ist ein verspielter kleiner Kerl, der die anderen jederzeit gerne in einen kleinen Ringkampf verwickelt. Er ist nicht besonders wählerisch, was seine Gegner angeht, nur auf Dololo ist er nicht sonderlich erpicht, denn der nimmt die Kräftemessen immer sehr ernst, ebenso wie Musiara und Maktao selber. Manchmal versucht er sich sogar an Enkesha, aber die ist viel zu sanftmütig und hat in der Regel kein besonderes Interesse an diesen groben Spielchen, sei es Ringen oder Verstecken. „Die Waisen im Dezember“ weiterlesen
Die Waisen im November
Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: November 2019
So wie im Rest des Landes hat es auch in Nairobi heftig geregnet. Alle Bäche und Flüsse im Nairobi Nationalpark sind prall gefüllt und teilweise über die Ufer getreten. Die Waisen hatten daher viele Möglichkeiten zum Baden und Suhlen. Es gibt Unmengen an schlammigen Rutschen und die Elefanten verbringen ihre Zeit hauptsächlich in der Horizontalen. Zur mittäglichen Besucherstunde haben sie es derzeit nur auf ihre Milchflasche und das frisch geschnittene Grün abgesehen. „Die Waisen im November“ weiterlesen
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 28.08.2019
Mittwoch, 28. August 2019
Esampu übernahm am Morgen das Kommando, als es hinaus in den Busch ging; Kuishi und Maramoja kratzten sich noch ein wenig an den Felsen, und auch Garzi fand einen geeigneten Felsen, an dem er sich den Bauch schuffeln konnte. Namalok war dann der erste beim Mittagsschlammbad. Nachdem sie ihre Milch getrunken hatte, schubste die ungeduldige Ukame Karisa herum, der sich aber nicht traute, zurückzuschubsen. Nur ein paar der Waisen wollten schlammbaden, die anderen folgten Ambo wieder hinaus zum Grasen. Roi ruhte sich nach dem Bad noch ein wenig unter einem Baum aus, bevor sie ihren Freunden folgte. Am Nachmittag graste Pare zusammen mit Sapalan, und am Abend beschloss Kuishi, die Herde noch einmal zur Abkühlung am Schlammloch vorbei zu führen. Dort gesellten sich dann etliche Ex-Waisen zu ihnen. Yatta mit Yoyo und Yetu, Kinna mit Kama, Sunyei mit Siku, Lenana, Kenze, Challa, Vuria, Ithumbah, Naisula, Mulika mit Mwende, Naserian, Loijuk – die jetzt hochschwanger aussieht – und Wendi, allerdings immer noch ohne Wiva. Sie eskortierten die Waisen dann zurück zu den Stallungen.

