Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 10.01.2019

Donnerstag, 10. Januar 2019
Es war ein ruhiger Morgen, und keine Besucher ließen sich an den Stallungen blicken, als die Waisen herauskamen und sich zum Grasen gleich auf ins Grüne machten. Kamok futterte fleißig, ebenso wie Roi. Olsekki und Siangiki waren wie immer zusammen unterwegs – sie sind weiterhin unzertrennlich. Mittags gingen sie in ein neues Schlammloch, das kleiner ist und daher wärmeres Wasser enthält. Dort hatten sie jede Menge Spaß beim Baden, bevor es wieder hinaus zum Grasen ging. Malkia, Karisa und Esampu bildeten eine kleine Gruppe, und Malkia hatte sich einen Ast mitgenommen, mit dem sie spielte. Kithaka ging dann am Abend auf dem Weg nach Hause voran, und an den Stallungen wartete ihre abendliche Milch auf die Waisen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 09.01.2019

Mittwoch, 9. Januar 2019
Die Waisen interessieren sich zurzeit nicht so recht für das Luzernenheu, weil sie so viel grüne Vegetation zu futtern haben. Sie gingen am Morgen gleich hinaus zum Grasen. Esampu kratzte sich an ein paar Felsen, während Enkikwe fleißig graste. Malkia tat sich mit Ndiwa zusammen; normalerweise sucht sich Ndiwa immer Sana Sana als Gesellschaft aus, aber heute graste sie zusammen mit Malkia. Nach einer Weile schlossen sich Mutara und ihre Gruppe den Waisen an. Kibo, Murka, Orwa, Narok und Bomani waren auch dabei. Sie blieben den ganzen Vormittag und gingen auch mit zum Mittagsschlammbad. Dort wälzten sich einige der Waisen, obwohl das Wasser recht kalt war. Sie kamen aber schnell wieder heraus und gingen wieder zurück in den Busch. Oltaiyoni ging am Abend voraus, als es zurück zu den Stallungen und ihrer Milch ging. Kithaka, Garzi und Barsilinga folgten nur widerwillig und kamen nach den anderen zurück zur Auswilderungsstation.

Die Waisen im Dezember

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Dezember 2018

 

Am 4. Dezember sind Sana Sana, Malkia und Ndiwa wie schon viele andere vor ihnen in die Auswilderungsstation nach Ithumba im Nationalpark Tsavo-Ost umgezogen. Die Station wurde 2004 eröffnet und von ihr aus haben seither mehr als 90 Elefantenwaisen ihre Reise zurück in die Wildnis gestartet. Es ist wichtig, zu verstehen, daß dieser Vorgang der Auswilderung wirklich eine Reise über mehrere Jahre ist, und es manchmal acht bis zehn Jahre dauert, bis sich die Waisen völlig selbstsicher und eigenständig in der Wildnis bewegen. „Die Waisen im Dezember“ weiterlesen