Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 13.12.2018

Donnerstag, 13. Dezember 2018
Laragai tauchte am Morgen nicht auf, was Kithaka, Barsilinga und Garzi sehr verwirrte. Sie sind es gewohnt, dass Laragai ihnen sagt, wo es lang geht. Also beschlossen die drei Jungs, bei den Keepern zu bleiben, bis sie sie abholen kommen würde. Ndiwa, Malkia und Sana Sana haben sich schon gut eingewöhnt und soffen an der Tränke etwas Wasser, bevor es hinaus in den Busch ging. Dort legten Sapalan und Mteto eine Pause ein, um sich einzustauben. Malkia schloss sich zum Grasen mit Esampu zusammen, während Sana Sana und Ndiwa mit Maramoja loszogen. Nachmittags ging es zum oberen Kalovoto, wo Dupotto und Tusuja sich an Bäumen kratzten. Als die Wolken der Sonne Platz machten, stellten sich die Waisen im Schatten der Bäume unter und grasten erst weiter, als es sich wieder etwas abgekühlt hatte.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 07.12.2018

Freitag, 7. Dezember 2018
Laragai, Garzi und Kithaka kamen vor Sonnenaufgang zu den Stallungen zurück, aber Laragai weigerte sich, ins Gehege zu gehen. Sie hielt ein wenig Abstand und sah zu, wie ihre Freunde hineingingen, bevor sie wieder verschwand und erst wieder auftauchte, als die anderen herauskamen. Sie wurde von Esampu, Mteto, Tusuja und Wanjala begrüßt, und sie hoben fragend ihre Rüssel, als sie sie trafen. Laragai ließ sie allerdings links liegen und ging erst einmal ins Gehege, um nachzusehen, ob darin noch etwas zum Fressen zu finden wäre. Barsilinga, Kithaka und Garzi fühlten sich offenbar energiegeladen, nachdem sie den größten Teil der Nacht draußen verbracht hatten, und starteten Ringkämpfe. Ndiwa staubte sich eine Weile mit feuchter Erde ein und spritzte sich dann etwas Wasser aus einer Pfütze hinter die Ohren. Am Nachmittag kam Wanjala an einem Termitenhügel vorbei und spielte darin. Karisa graste zusammen mit Sapalan, und Roi mit Naseku. Laragais Ausreißergruppe verabschiedete sich von den Waisen und verschwand im Busch.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 06.12.2018

Donnerstag, 6. Dezember 2018
Der Himmel war blau, als Malkia, Sana Sana und Ndiwa am Morgen herauskamen; Esampu und Mteto zeigten ihnen ein wenig die Umgebung, und sie grasten zusammen. Mundusi versuchte ab und zu, Sana Sana herumzuschubsen, aber die Keeper passten auf und schimpften mit ihm. Er machte sich davon und forderte stattdessen Pare zum Kräftemessen heraus. Zur Schlammbadzeit gingen Malkia, Ndiwa und Sana Sana das erste Mal ins große Wasserloch. Es war ihnen aber zu kalt, und so kamen sie nach kurzer Zeit schon wieder heraus, um wärmeres Wasser zum Baden zu suchen. Am Nachmittag grasten Roi und Naseku zusammen, während die Neulinge weiter die Gesellschaft von Esampu und Mteto genossen.