Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 24.10.2018

Mittwoch, 24. Oktober 2018
Mutara, Sities, Kanjoro, Kainuk, Chaimu, Kasigau, Suguta und Kilaguni verbrachten die Nacht vor den Stallungen und futterten am Morgen mit den Waisen zusammen Luzernenheu. Sie sahen schon wieder frischer aus, nachdem sie sich in der Nacht ausgeruht hatten – sie hatten wohl ein paar Tage lang nicht viel Wasser zum saufen gefunden! Sities graste zusammen mit Esampu und sah froh aus, wieder bei den Waisen zu sein. Um 11 Uhr war es immer noch kühl, und alle löschten ihren Durst an der Tränke und gingen dann gleich wieder grasen. Namalok bekam es mit Enkikwe zu tun; er dachte, da Enkikwe verletzt ist, könnte er sich nicht gut wehren und konnte ihn ärgern. Er hatte sich aber getäuscht, denn Enkikwe ist immer noch älter als Namalok und hat schon mehr Erfahrung mit frechen Jungs. Namalok gab die folgende Rangelei schnell auf und ging mit Wanjala und Galla spielen. Am Nachmittag grasten die Waisen am unteren Kalovoto, und gegen Abend führte Maramoja die erste Gruppe zu den Stallungen zurück.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 21.10.2018

Sonntag, 21. Oktober 2018
Die Ex-Waisen Rapsu und Zurura entspannten sich am Morgen vor den Stallungen, zusammen mit 30 wilden Bullen. Kurz darauf kamen Yatta, Wendi, Nasalot, Sunyei, Mulika, Lualeni, Galana und Kinna mit ihrem Nachwuchs und Begleitern an, sodass alle neun Babys der Ex-Waisen in Ithumba da waren! Der kleine Rabauke Nusu krabbelte auf Wiva herum, während Yoyo kurz mit Esampu spielte. Nach einer halben Stunde machten sich die Waisen hinaus zum Grasen auf und ließen die Ex-Waisen und wilden Elefanten an den Stallungen zurück. Bis 8 Uhr hatten sich dort um die 150 Elefanten angesammelt! Draußen im Busch kratzte sich Garzi erst einmal an einem Felsen, an dem er gerade vorbei kam. Zum Schlammbad kamen wieder Dad und weitere 20 wilde Bullen, sodass die Waisen sich nur kurz ins Wasserloch trauten. Auf dem Weg zurück zu den Weidegründen starteten Karisa und Namalok ein Kräftemessen, das eine ganze Weile dauerte. Roi, Kauro und Kamok schlichen sich davon und gingen mit einer Gruppe wilder Elefanten mit, die auf dem Weg zu den Stallungen waren, um dort zu saufen. Einmal dort, warteten die drei Waisen zusammen mit den Ex-Waisen, bis ihre Freunde am Abend zurückkamen. Es herrschte reges Treiben, und während des Tages hatten all die Elefanten insgesamt 40000 Liter Wasser gesoffen!

Die Waisen im Oktober

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Oktober 2018

 

Die ersten Regentropfen läuteten diesen Monat das Ende der Trockenzeit und den Beginn der kurzen Regenzeit ein, die für gewöhnlich im November beginnt. Nashorn Maxwell war daher besonders aktiv, und seine gute Laune steckte auch die Elefantenwaisen an. Wir konnten ein paar Mal beobachten, wie von der einen Seite des Zauns Max und von der anderen Seite Elefanten wie Luggard, Maisha oder Jotto Faxen machten. Die Elefanten rannten am Zaun auf und ab und Maxwell rannte mit und drehte sich vor Aufregung um sich selbst. Die drei Elefanten hatten aber offensichtlich hinterlistige Pläne! Immer wenn Maxwell mit einem von ihnen abgelenkt war, bediente sich ein anderer an den Resten von Maxwells Luzernepellets! Ambo findet Freßgier ganz und gar nicht lustig und jagt jeden davon, der sich über Maxwells Reste hermacht! „Die Waisen im Oktober“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 09.10.2018

Dienstag, 9. Oktober 2018
Bomani, Orwa, Narok, Kandecha und Kibo kamen heute zum Luzernenheufrühstück. Zehn wilde Elefanten soffen Wasser, darunter eine Mutter mit zwei Kälbern. Die Waisen machten sich dann zum Grasen in einer Gegend breit, die Hyänen-Hügel genannt wird. Esampu versuchte den ganzen Vormittag, mit ihren Stoßzähnen Bäumen zu entrinden. Ihre Stoßzähne sind aber noch ein wenig zu kurz, und so musste sie sich darauf verlegen, etwas besser erreichbares zu fressen. Namalok, der in letzter Zeit sehr aktiv ist, wollte Pare zu einem Kräftemessen überreden, aber dieser lehnte ab. Daraufhin versuchte Namalok es bei Karisa, der auch mit ihm rangelte; allerdings kam Turkwel vorbei und trennte die beiden Jungs. Beim Mittagsschlammbad waren zwölf wilde Bullen zu Besuch, die wie üblich eine Seite des Schlammlochs bevölkerten, während die Waisen sich auf der anderen Seite tummelten. Am Nachmittag grasten die Waisen am Kanziku und bekamen Gesellschaft von Mutaras Gruppe.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 08.10.2018

Montag, 8. Oktober 2018
17 wilde Bullen soffen am Morgen an der Tränke, als die Waisen sich über das Luzernenheu hermachten. Nach 20 Minuten kamen die Ex-Waisen an und gesellten sich dazu. Siku hielt diesmal etwas Abstand von Esampu, und so brach zwischen den beiden kein neuer Streit aus. Nach dem Luzernenheufrühstück machten sich die Ex-Waisen wieder auf den Weg.