Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 13.04.2019

Samstag, 13. April 2019
Orwa, Narok, Kenze und Bomani hatten die Nacht vor den Gehegen verbracht und kamen am Morgen zum Luzernenheufrühstück. Wanjala nahm sich ein Häufchen Pellets mit und wollte sie etwas abseits in Ruhe futtern. Kaum hatte Orwa seinen Anteil verspeist, ging er Wanjala hinterher und wollte ihm ein paar Pellets stehlen. Wanjala sah ihn kommen und sammelte eilig zusammen, was er konnte, um damit zu flüchten. Orwa lief ihm hinterher, gab aber irgendwann die Verfolgung auf. Sana Sana teilte sich die Pellets mit Ndiwa, bevor es zur Tränke ging, wo sich den Waisen kurz ein friedlicher wilder Bulle anschloss. Bomani, Narok und Orwa kamen dann mit hinaus in den Busch, wo Rapa, Ndiwa und Naseku zusammen grasten. Olsekki legte irgendwann eine Pause ein, um sich einzustauben, und bekam dabei Gesellschaft von Siangiki.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 09.04.2019

Dienstag, 9. April 2019
Eine Kuh einer wilden Herde schloss sich den Waisen beim Luzernenheufrühstück an; ihre beiden Kälber trauten sich allerdings nicht ganz heran, sondern blieben in einigem Abstand stehen. Rapa teilte sich das Heu mit Karisa, und Olsekki mit seinem alten Freund Enkikwe. Auf dem Weg hinaus zum Grasen kamen Orwa, Narok und Bomani dazu. Mundusi wollte Tusuja herausfordern, aber dieser schob ihn einfach nur aus dem Weg. Zum Mittagsschlammbad tauchte auch Yattas Gruppe auf, die nach dem Baden wieder verschwand, um sich kurz darauf westlich des Ithumba-Bergs wieder den Waisen anzuschließen. Danach gingen die Ex-Waisen zur Auswilderungsstation, wo sie Wasser soffen und dann wieder im Busch verschwanden.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 08.04.2019

Montag, 8. April 2019
Die Hitze lässt nicht nach, und die wilden Elefanten saufen jede Menge Wasser; heute hatten sie am Ende 40000 Liter verbraucht, ein neuer Rekord! 150 bis 200 Elefanten kamen tagsüber zur Auswilderungsstation und zum Schlammloch! Die Ex-Waisen waren natürlich auch dabei, und futterten Luzernenheu, während sie darauf warteten, dass die großen Bullen genug Wasser gesoffen hatten. Roi nahm sich einen Ballen Heu mit, um ihn ungestört futtern zu können. Mundusi und Rapa kratzten sich an den umliegenden Felsen, während Esampu mit dem kleinen Yoyo spielte. Yetu kam dazu und holte ihren Bruder ab. Esampu ging weiter zu Galanas Baby Gawa, die jetzt fast so groß ist wie Esampu selbst, und am Ende spielte sie auch noch mit Kinnas Baby Kama, die neugierig nachschauen kam, was Esampu und Gawa da taten. Kama spielte dann auch noch mit Naseku, bevor die Herden ihrer Wege gingen. Beim Grasen tat sich Pare mit Lemoyian zusammen, während die anderen sich verteilten, um so viel Futter wie möglich zu finden. Gegen Abend spielte Kanjoro noch ein wenig mit Garzi, und Mutaras Herde begleitete die Waisen zurück zu den Stallungen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 07.04.2019

Sonntag, 7. April 2019
Ein wilder Bulle wollte heute von dem Luzernenheu kosten, das die Waisen fraßen, und als er auf den Geschmack gekommen war, ging er gar nicht mehr zu seinen Freunden zurück, sondern futterte alles auf, was noch übrig war. Nachdem die Waisen zum Grasen aufgebrochen waren, tauchte Yattas Herde auf. Sie wurden allerdings enttäuscht, da der wilde Bulle nichts mehr vom Luzernenheu übriggelassen hatte. Also mussten sie sich mit etwas Wasser begnügen. Mulika und Mwende sind dieses Jahr noch nicht gesichtet worden, und die Keeper hoffen, es geht ihnen gut, wo immer sie sind. Noch immer gibt es keine Anzeichen für den Beginn der Regenzeit, und beim Mittagsschlammbad stritten sich die Elefanten mit den Büffeln darum, wer zuerst an der Tränke saufen durfte. Ein wilder Bulle versuchte, die Büffel zu verscheuchen, aber diese ließen sich nicht beeindrucken, sodass er sich ihnen schließlich anschloss. Als die Waisen ankamen, jagte Oltaiyoni, die ganz vorne ging, trompetend zu einem Büffel, der sich in die Tränke gestellt hatte und der nun erschrocken heraus sprang und davon lief. Auch am Nachmittag blieb es heiß, und die Waisen ruhten sich unter einem Baum aus. Später bekamen sie Gesellschaft von Nasalot, Baby Nusu, Naisula, Kitirua, Kibo, Murka und Olare, die sie am Abend auch wieder zurück zu den Stallungen eskortierten.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 05.04.2019

Freitag, 5. April 2019
Olare, Tumaren, Melia, Kandecha, Chemi Chemi und Kalama hatten die Nacht vor den Gehegen verbracht und kamen am Morgen zum Luzernenheufrühstück. Nach einer Weile tauchte auch Yattas Herde auf, und um den Streitigkeiten um das restliche Luzernenheu aus dem Weg zu gehen, machten sich die Waisen auf in den Busch. Enkikwe kratzte sich das juckende Ohr an einem Baum, und Mteto und Esampu staubten sich kurz ein, bevor sie weitergrasten. Beim Schlammbad waren 15 wilde Bullen zu Besuch, und Enkikwe, der sehr tapfer ist, obwohl er noch hinkt, leistete ihnen Gesellschaft. Am Nachmittag rollten sich Naseku und Roi auf dem Boden herum, bevor Turkwel sich Roi als Kratzbaum aussuchte! Am Abend gab es noch einmal ein kurzes kühlendes Schlammbad, bevor es zurück zu den Stallungen ging.