Montag, 18. Februar 2019
Drei wilde Bullen soffen am Morgen wasser aus der Tränke, und Ishanga, Naisula, Kitirua und Makireti, die die Nacht vor den Gehegen verbracht hatten, leisteten den Waisen Gesellschaft beim Luzernenheu. Die Gruppen, in denen die jüngeren Ex-Waisen unterwegs sind, ändern sich ständig; Ishanga, die bisher immer auf eigene Faust unterwegs gewesen war, hat sich jetzt mit den drei anderen jungen Kühen zusammengeschlossen, während Makireti, die bis vor kurzem die Gruppe mit Kilabasi und Kasigau anführte, folgt jetzt Leitkuh Naisula. Wir werden sehen, wie sich die Ex-Waisen-Gesellschaft weiterentwickelt! Die vier blieben den ganzen Tag bei den Waisen. Beim Mittagsschlammbad ließen sich alle Elefanten von zwölf Wildhunden, die sich unter einem Baum entspannten, verunsichern und kamen zu den Keepern zurück gerannt. Aus nördlicher Richtung kamen dann Taita und Zurura mit drei wilden Freunden an und verscheuchten die Wildhunde.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 14.02.2019
Donnerstag, 14. Februar 2019
Die launische Ukame schien heute wieder mit dem falschen Fuß zuerst aufgestanden zu sein. Beim Luzernenheufrühstück schubste sie Mteto heftig, sodass diese laut bellte. Mteto schaut eigentlich zu Ukame wie zu einer älteren Schwester auf, aber heute ging sie enttäuscht davon. Eine halbe Stunde, nachdem die Waisen aufgebrochen waren, kamen Murka, Tumaren, Melia, Kandecha, Kalama, Kibo und Chemi Chemi zur Auswilderungsstation. Bis vor kurzem war Olare die Anführerin dieser Gruppe gewesen, aber sie hat zurzeit eine neue Aufgabe als Kindermädchen von Lualenis Baby Lulu. Auch Naisula und Kitirua, die zu Olares Herde gehörten, scheinen sich einer anderen Gruppe angeschlossen zu haben. Nachdem sie ihren Durst gelöscht hatten, folgten sie den Waisen hinaus in den Busch
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 13.02.2019
Mittwoch, 13. Februar 2019
Rapsu schloss sich am Morgen den Waisen beim Luzernenheu an, und machte sich danach wieder auf den Weg. Zum Mittagsschlammbad tauchte er allerdings wieder auf, zusammen mit drei wilden Bullen. Es war heiß, und so wälzten sich alle ausgiebig. Naseku spielte besonders ausgelassen, und als sie fertig war, trompetete sie und gab damit das Zeichen zum Aufbruch zurück zu den Weidegründen. Dort rollte sich Esampu auf dem Boden herum, während Rapa seinen Sparringspartner Galla zum Kräftemessen herausforderte. Er musste sich allerdings bald geschlagen geben. Am Abend führte Ukame den Weg nach Hause an.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 10.02.2019
Sonntag, 10. Februar 2019
Turkwel blieb über Nacht im Gehege und wurde am Morgen wieder an ihren Kratzern am Bein behandelt, zusammen mit Enkikwe. Die Ex-Waisen Tumaren, Melia, Kasigau, Kandecha, Kalama, Kibo, Chemi Chemi, Kenze, Orwa, Bomani, Narok, Kanjoro und Murka kamen zum Krankenbesuch vorbei. Sie blieben den ganzen Tag bei den Waisen und munterten Turkwel auf. Mundusi bewunderte Kenze und wünschte sich vermutlich, auch so groß zu sein, damit Maramoja ihn nicht ärgern konnte! Bei der Mittagsfütterung gingen nur ein paar der Ex-Waisen baden. Kamok erspähte eine Gans, die sie ein wenig herumscheuchte. Karisa und Oltaiyoni schlossen sich ihr an, aber die Gans flatterte in die Mitte des Wasserlochs, und dort war es den Elefanten zu kalt. Am Nachmittag wurde am oberen Kalovoto gegrast, bevor Sapalan am Abend an der Spitze der ersten Gruppe zurück nach Hause kam.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 09.02.2019
Samstag, 9. Februar 2019
Mutara, Sities, Kainuk, Suguta, Chaimu, Turkwel und Kilaguni tauchten vor Sonnenaufgang an der Auswilderungsstation auf. Als es hell wurde, konnte man sehen, dass Turkwel etwas humpelte, und bei genauerem Hinsehen fiel den Keepern auf, dass sie offenbar wieder mit den Löwen aneinander geraten war! Das erste Mal hatten die gefährlichen Raubkatzen sie im August 2018 angegriffen, und damals verlor sie ihren Schwanz. Jetzt, ein halbes Jahr später, haben sie es also wieder versucht, aber es scheint, als hätte ihre Herde sie verteidigt. Ihre Verletzungen sind diesmal nicht so schlimm, und sie wird sich bald wieder erholen. Sie ließ sich bereitwillig behandeln und schloss sich danach den Waisen an. Sie wird jetzt wohl wieder eine zeitlang bei den Kleinen bleiben, bis sie wieder ganz gesund ist. Die Waisen berüsselten sie mitfühlend.

