Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 09.01.2019

Mittwoch, 9. Januar 2019
Die Waisen interessieren sich zurzeit nicht so recht für das Luzernenheu, weil sie so viel grüne Vegetation zu futtern haben. Sie gingen am Morgen gleich hinaus zum Grasen. Esampu kratzte sich an ein paar Felsen, während Enkikwe fleißig graste. Malkia tat sich mit Ndiwa zusammen; normalerweise sucht sich Ndiwa immer Sana Sana als Gesellschaft aus, aber heute graste sie zusammen mit Malkia. Nach einer Weile schlossen sich Mutara und ihre Gruppe den Waisen an. Kibo, Murka, Orwa, Narok und Bomani waren auch dabei. Sie blieben den ganzen Vormittag und gingen auch mit zum Mittagsschlammbad. Dort wälzten sich einige der Waisen, obwohl das Wasser recht kalt war. Sie kamen aber schnell wieder heraus und gingen wieder zurück in den Busch. Oltaiyoni ging am Abend voraus, als es zurück zu den Stallungen und ihrer Milch ging. Kithaka, Garzi und Barsilinga folgten nur widerwillig und kamen nach den anderen zurück zur Auswilderungsstation.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 03.01.2019

Donnerstag, 3. Januar 2019
Mundusi graste am Morgen mit Garzi und sah so aus, als hätte er eine Menge Fragen. Es ist noch immer schön grün nach der Regenzeit, und die Waisen sind gut genährt. Olsekki und Tusuja fühlten sich stark und begannen ein Kräftemessen. Es wurde allerdings vorzeitig von Kithaka beendet, der den beiden immer noch überlegen ist und sie auseinander schob. Nach einem ausgiebigen Bad genehmigten sich Karisa und Pare noch einen kleinen Ringkampf, während Roi, Kauro und Naseku sich einstaubten. Am Nachmittag kamen Yatta, Mulika, Yetu, Yoyo, Mwende, Wendi, Wiva, Galana, Gawa, Makena, Ololoo, Vuria und ein wilder Elefant an den Stallungen vorbei und sahen aus, als hätten sie es sehr eilig; im Nu waren sie wieder im Busch verschwunden.

Die Waisen im Dezember

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Dezember 2018

 

Am 4. Dezember sind Sana Sana, Malkia und Ndiwa wie schon viele andere vor ihnen in die Auswilderungsstation nach Ithumba im Nationalpark Tsavo-Ost umgezogen. Die Station wurde 2004 eröffnet und von ihr aus haben seither mehr als 90 Elefantenwaisen ihre Reise zurück in die Wildnis gestartet. Es ist wichtig, zu verstehen, daß dieser Vorgang der Auswilderung wirklich eine Reise über mehrere Jahre ist, und es manchmal acht bis zehn Jahre dauert, bis sich die Waisen völlig selbstsicher und eigenständig in der Wildnis bewegen. „Die Waisen im Dezember“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 27.12.2018

Donnerstag, 27. Dezember 2018
Als die Waisen am Morgen herauskamen, tauchten Orwa, Narok und Bomani aus südöstlicher Richtung auf und schienen es sehr eilig zu haben. Die Waisen erschraken und rannten zu ihren Keepern, die sie erst einmal wieder beruhigen mussten. Narok führte dann die Waisen hinaus zum Grasen, und Orwa klemmte sich einen Ballen Luzernenheu zwischen Rüssel und Stoßzahn. Kurz nachdem die Waisen aufgebrochen waren, kam Ex-Waise Challa kurz zum Saufen vorbei. Draußen im Busch tat sich Esampu mit Sana Sana zusammen und Lemoyian mit Kauro. Olsekki rangelte kurz mit Galla, der aber bald aufgab. Nach einer Weile gingen Narok, Bomani, Orwa, Kithaka, Garzi und Barsilinga ihrer eigenen Wege, kamen aber rechtzeitig zum Schlammbad wieder zurück. Es war aber so kühl, dass niemand ins Wasser gehen wollte.