Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 29.10.2018

Montag, 29. Oktober 2018
Die Waisen trafen am Morgen vor den Gehegen auf Kenze, Orwa, Bomani und Narok, die vor Sonnenaufgang angekommen waren. Wanjala und Ukame wollten sich einen Haufen Pellets mit Kenze teilen, der aber davon nicht allzu begeistert war; er fand, dass der Haufen nicht groß genug für drei war! Wanjala wollte aber nicht aufgaben und wurde schließlich von Kenze beiseite geschubst. Kurz darauf gingen Ex-Waisen und Waisen gemeinsam hinaus in den Busch. Wanjala war immer noch neugierig und stellte sich zum Grasen zu Kenze; offenbar wollte er wissen, wie das Leben in der Wildnis so ist. Kenze war aber immer noch nicht kooperativer und ging schließlich davon. Auf dem Weg zur Mittagsfütterung lieferten sich Ukame und Esampu ein spannendes Rennen zum Ziel – den wartenden Keepern mit den Milchflaschen. Als Ukame ahnte, dass Esampu schneller sein würde, schubste sie sie von hinten. Esampu gab ihrer älteren Artgenossin nach, ließ sie passieren und folgte ihr langsam. Einzelgänger Sapalan schloss sich einem wilden Bullen an der Tränke an und ging später seiner Gruppe hinterher. Auf dem Heimweg am Abend sah er etwas müde aus und ging noch langsamer als sonst. Yatta kam am Abend mit ihren Ex-Waisen zum Saufen an den Stallungen vorbei. Es fehlten nur Bongo und Teleki, die sich zurzeit Nasalots Gruppe angeschlossen haben.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 24.10.2018

Mittwoch, 24. Oktober 2018
Mutara, Sities, Kanjoro, Kainuk, Chaimu, Kasigau, Suguta und Kilaguni verbrachten die Nacht vor den Stallungen und futterten am Morgen mit den Waisen zusammen Luzernenheu. Sie sahen schon wieder frischer aus, nachdem sie sich in der Nacht ausgeruht hatten – sie hatten wohl ein paar Tage lang nicht viel Wasser zum saufen gefunden! Sities graste zusammen mit Esampu und sah froh aus, wieder bei den Waisen zu sein. Um 11 Uhr war es immer noch kühl, und alle löschten ihren Durst an der Tränke und gingen dann gleich wieder grasen. Namalok bekam es mit Enkikwe zu tun; er dachte, da Enkikwe verletzt ist, könnte er sich nicht gut wehren und konnte ihn ärgern. Er hatte sich aber getäuscht, denn Enkikwe ist immer noch älter als Namalok und hat schon mehr Erfahrung mit frechen Jungs. Namalok gab die folgende Rangelei schnell auf und ging mit Wanjala und Galla spielen. Am Nachmittag grasten die Waisen am unteren Kalovoto, und gegen Abend führte Maramoja die erste Gruppe zu den Stallungen zurück.