Samstag, 22. September 2018
Olsekki unterhält sich mit Enkikwe
Wanjala klettert auf Namalok herum
Galanas Herde kommt am Abend zu den Stallungen
Blog über die Ex-Waisen in Ithumba
Samstag, 22. September 2018
Olsekki unterhält sich mit Enkikwe
Wanjala klettert auf Namalok herum
Galanas Herde kommt am Abend zu den Stallungen
Freitag, 21. September 2018
Am Morgen gab es leichten Nieselregen, was alle als sehr angenehm empfanden. Naisula, Kitirua, Murka, Kibo und Zurura schlossen sich den Waisen an, als diese sich über die Luzernenheupellets hermachten. Esampu fraß zusammen mit Murka und Naisula, und Galla, Mundusi und Rapa machten ihren eigenen Pellet-Haufen auf. Dann tauchte Rapsu aus Richtung Osten auf und verwickelte gleich Zurura in ein Kräftemessen. Auf dem Weg zu den Weidegründen machten es ihnen Kauro und Kamok nach. Turkwel nahm Sapalan und Esampu mit, und die drei grasten und diskutierten ein Stück abseits der anderen. Es wurde langsam sonnig, und Namalok und Naseku kühlten sich mit wedelnden Ohren unter einem Baum ab. Beim Schlammbad ging es ruhig zu; keine wilden Elefanten tauchten auf, lediglich Naisula, Kitirua, Kibo und Murka, die die Waisen am Vormittag begleitet hatten, badeten mit. Nachdem die Waisen am Nachmittag westlich des Ithumba-Bergs gegrast und sich dann wieder auf den Heimweg gemacht hatten, bemerkten die Keeper, dass Sapalan sich schon wieder unbemerkt davon geschlichen hatte! Nach fast einstündiger Suche fanden sie ihn einen Kilometer weiter, wo er in aller Seelenruhe graste, und gingen langsam mit ihm zurück zu den Stallungen.
Donnerstag, 20. September 2018
Zurura und Taita kommen zum Schlammbad
Namalok genießt das Bad
Turkwel und Enkikwe grasen zusammen
Mittwoch, 19. September 2018
Am Morgen kamen Orwa, Narok, Bomani und Kainuk zu Besuch, und Kainuk ging ins Gehege, um sich ein wenig mit ihrer alten Freundin Turkwel zu unterhalten. Sie ist seit einigen Wochen wegen ihrer Löwenverletzungen und ihres verlorenen Schwanzes in Behandlung, aber ihre Wunden heilen gut. Karisa, Maramoja und Rapa nahmen Zweige mit aus dem Gehege, und Kainuk machte es ihnen nach und kam genießerisch kauend wieder heraus. Während die meisten Waisen in aller Ruhe die Luzernenheupellets futterten, machte Ukame ihrem Namen – der soviel wie „Dürre“ bedeutet, da sie während einer langen Trockenperiode gerettet wurde – alle Ehre; wie ein ausgehungertes Kind schaufelte sie sich die Pellets in den Mund und konnte nicht genug bekommen. Ein wilder Bulle schaute den Waisen zu und probierte auch eines der Pellets. Er beschloss aber, dass sich die Mühe nicht lohnte – ein Elefant seiner Größe müsste eine Menge Pellets futtern, um satt zu werden! Karisa fegte wie ein Derwisch umher und war von Staubwolken umgeben. Dann tat er so, als ob er Tusuja herausfordern wollte.
Sonntag, 16. September 2018
Mutaras Gruppe kam bei Sonnenaufgang zusammen mit Orwa, Narok, Bomani, Kilaguni und Chaimu zu den Stallungen und wartete darauf, dass die Waisen herauskamen. Als es soweit war, gab es morgendliche Begrüßungen, und alle widmeten sich dem Luzernenheufrühstück. Kithaka erspähte Perlhühner, die zur Tränke kommen wollten, und rannte ihnen entgegen, um sie zu verscheuchen. Die Vögel machten es ihm aber nicht leicht, da sie in der Gegend verstreut herum flitzten. Sie hielten Kithaka eine Weile in Atem, bis es ihm zu anstrengend wurde und er aufgab. Danach konnten sie endlich in Ruhe ihren Durst löschen. Auf dem Weg hinaus in den Busch forderte Karisa Namalok zum Kräftemessen heraus. Das lockte auch Wanjala und Tusuja an, die es ihnen nachmachten. Bomani kam jedoch dazu und trennte die beiden, weil er selbst mit Tusuja spielen wollte. Dieser ärgerte sich aber darüber und weigerte sich; er ging stattdessen lieber grasen. Rapa kniete sich hin, damit er ein paar Pflanzen, denen die Trockenheit noch nicht so sehr zugesetzt hatte, ausgraben konnte. Beim Mittagsschlammbad war neben zehn wilden Bullen auch ein Warzenschwein zum baden gekommen. Es hatte allerdings nicht mit Galla und Karisa gerechnet, die es gleich wieder verscheuchten.