Samstag, 27. Januar 2018
Am Morgen warteten Orwa, Narok, Bomani, Vuria und Garzi vor den Stallungen, nachdem sie offenbar in der Nacht mit Laragais Gruppe zusammen waren. Nach dem Luzernenheu gab Narok den Weg zu den Weidegründen vor. Karisa und Rapa staubbadeten erst einmal, und Roi schloss sich ihnen an. Roi behandelte Karisa und Rapa wie jüngere Brüder – im Gegensatz zu Ukame, die normalerweise die jüngeren Bullen ärgert – und es sieht so aus, als würde sie einmal eine sehr gute Mutter werden, die sich auch gut um ihre Freunde kümmert. Natürlich hat sie noch einen langen Weg vor sich, bis sie alt genug dafür ist. Eine Stunde nachdem die Waisen aufgebrochen waren, tauchten Wendi mit Baby Wiva, Sunyei mit Siku, Chyule, Galana und Gawa, Kilabasi, Bongo und Tomboi auf; Tomboi sah sehr gut aus, nach der Behandlung seiner Pfeilwunde gestern. Dupotto und Rapa wollten nicht schlammbaden und nahmen stattdessen ein Staubbad. Danach brach Narok mit ihrer Gruppe wieder auf, nur Garzi blieb bei den Waisen und erzählte ihnen spannende Geschichten aus der Wildnis. Am Abend kam er auch zu den Stallungen und brachte seine Freunde mit – scheinbar sind sie noch nicht hundertprozentig überzeugt, ganz unabhängig zu werden.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 26.01.2018
Freitag, 26. Januar 2018
Kasigau mit einem wilden Elefanten
Tomboi hat eine Pfeilwunde
Tombois Wunde wird gereinigt
Tomboi wird behandelt
Tomboi nach seiner Behandlung
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 26.01.2018
Freitag, 26. Januar 2018
Nasalot mit Baby Nusu, Meibai, Kilaguni, Chaimu und Olares Gruppe brachten Laragai und ihre Freunde am Morgen zu den Stallungen und nahmen noch etwas Luzernenheu mit. Kurz nachdem die Waisen aufgebrochen waren, tauchten die älteren Ex-Waisen, angeführt von Yatta, auf. Der 15 Jahre alte Ex-Waise Tomboi hatte eine Pfeilwunde an der rechten Hüfte! Die Verletzung sah noch recht frisch aus, vielleicht zwei Tage alt. Tomboi ist einer der ältesten Ex-Waisenbullen in Ithumba, die am 18. Juni 2004 zusammen mit Wendi, Taita und Napasha in die Auswilderungsstation gekommen waren. Es wurde umgehend eine Behandlung für ihn organisiert, die der Tierarzt, der extra aus Nairobi geholt wurde und am Abend ankam, erfolgreich abschloss. Die Verletzung war nicht weiter schlimm – vermutlich hatte Tomboi es geschafft, den Pfeil an einem Baum loszuwerden. Nachdem die Wunde gereinigt worden war, konnte er sich wieder seinen Freunden anschließen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 25.01.2018
Donnerstag, 25. Januar 2018
Bei ihren nächtlichen Abenteuern trafen Laragai und ihre Gruppe heute auf Tumaren, Melia, Olare, Kitirua, Naisula, Kalama, Chemi Chemi, Chaimu, Kilaguni und den wilden Waisen. Kurz vor Sonnenaufgang kamen sie zurück und hielten noch ein kleines Schläfchen an den Stallungen, bevor die abhängigen Waisen herauskamen. Boromoko und Sirimon kamen später in Begleitung eines wilden Bullen dazu. Die beiden, die in letzter Zeit gute Freunde geworden sind, lernen die große weite Welt kennen. Sie haben sich zusammengeschlossen, und es gefiel ihnen offenbar nicht in Laragais Gruppe. Der Bulle ging davon, nachdem er genug gesoffen hatte, und gab Sirimon zu verstehen, dass er noch zu jung ist, um mitzukommen, aber sicher ab und zu zurück kommen wird, um ihm mehr beizubringen. Als Galla herauskam, plauderte er mit Boromoko und wollte wohl von ihm wissen, wie es in der Wildnis so ist. Boromoko gab ihm ein paar Nachhilfestunden beim Ringkampf, was Galla sehr genoss. Er wird sich ihm vermutlich auch bald anschließen wollen. Galla ging dann das Gelernte an Tusuja ausprobieren und kletterte auf ihn, was diesem aber gar nicht gefiel! Er drehte sich um, um ihn zur Rede zu stellen, doch Galla ließ sich nicht einschüchtern.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 21.01.2018
Sonntag, 21. Januar 2018
Galana mit ihrem Baby Gawa
Rapa und Karisa
Karisa ist heiß!
Kauro und Rapa ruhen sich aus

