Auch Sunyei hat ein neues Kalb!

(übersetzt aus dem englischen Original; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)

In Ithumba stehen die neugeborenen Kälber der Ex-Waisen inzwischen Schlange! Das neueste kleine Baby bekamen die Keeper und Waisen beim Mittagsschlammbad am 16. November zu sehen. Die Stimmung war dort schon sehr ausgelassen, denn es wuselten schon jede Menge Babys herum, und die Waisen planschten fröhlich im Wasserloch. Doch dann gingen die Feierlichkeiten erst so richtig los, als Ex-Waise Sunyei mit einem Neugeborenen an ihrer Seite auftauchte!

Sie hatte natürlich auch ihre erste Tochter, die inzwischen vier Jahre alte Siku, dabei, sowie noch weitere Ex-Waisen: Olare, Ishanga, Lualeni, Naserian und Makireti. Auch Lualenis und Naserians Kälber Lulu und Njema waren mit von der Partie, genau wie die älteste Tochter von Mulika, Mwende, die nun schon zehn Jahre alt ist. Mulika selbst war gar nicht dabei, was zeigt, wie eng der Zusammenhalt der verschiedenen Gruppen von Ex-Waisen in Ithumba schon ist. Auch Yatta und ihre Kollegen waren schon 20 Minuten zuvor angekommen, und zwar aus der gleichen Richtung wie Sunyei. Die Geburt musste sich am frühen Morgen abgespielt haben, im Kreis von Sunyeis langjährigen Freunden.


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Yatta bekommt ihr drittes Kalb

(übersetzt aus dem englischen Original; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)

Eine neue Überraschung erwartete die Keeper der Auswilderungsstation des Sheldrick Wildlife Trust in Ithumba am Morgen des 10. November: Ex-Waise Yatta hatte ihr drittes Kalb zu Welt gebracht! Es ist ein kleiner und gesunder Junge, der von den Keepern Yogi genannt wurde.

Yogi ist nun schon das vierte Baby, das innerhalb eines Monats in Ithumba das Licht der Welt erblickt hat; kurz zuvor hatten schon Kaia, Njema und Noah, die jüngsten Kälber von Kinna, Naserian und Nasalot, die Herde der Ex-Waisen vergrößert. Und auch unter den wilden Elefanten in der Gegend, die regelmäßig an der Auswilderungsstation vorbei schauen, gibt es zwei frischgebackene Mütter. Chef-Keeper Benjamin scherzt schon, dass er sich wie ein Kindergärtner fühlt, umringt von winzigen Elefantenbabys, die in alle Richtungen um ihn herum wuseln!

Diese Flut an Kälbern sorgte auch für einige Verwirrung unter den Keepern, als Yatta mit ihrem Mini-Bullen auftauchte. Bei Sonnenaufgang sah Benjamin die Ex-Waisen beim Luzernenheu, das eine wichtige Ergänzung zu dem kargen Futter in der langen Trockenzeit ist. Als er ein ganz kleines Kalb zwischen all den großen Elefanten sah, hielt er es zunächst für eines der vielen schon bekannten Babys. Erst nach einer Weile ging ihm auf, dass dieses Baby tatsächlich gerade erst geboren war!


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Nasalot hat einen zweiten kleinen Bullen geboren

(übersetzt aus dem englischen Original; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)

In nur drei Wochen hat sich in Ithumba nun das dritte neue Baby der Ex-Waisen angefunden! Am 17. Oktober fing es damit an, dass Kinna ihre zweite Tochter an den Stallungen vorzeigte, die Kaia genannt wurde. Ein paar Tage später kam dann Naserian vorbei, um stolz ihr erstgeborenes Kalb zu präsentieren, das die Keeper Njema nannten. Und jetzt, nach achtmonatiger Abwesenheit, tauchte Nasalot wieder auf – und hatte ebenfalls ein neues kleines Baby dabei!


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Die Waisen im September

V.l.n.r.: Kama, Kinna und Yatta

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: September 2021

Der Monat stand in der Nursery ganz unter dem Motto „Entwicklung“.  Ganz besonders freut uns die Entwicklung von Ziwadi. Normalerweise läßt sie sich hinter der Herde zurückfallen, und macht entweder ihr eigenes Ding oder frißt zusammen mit Rama, Shukuru und Olorien. Aber in den letzten Wochen hat sie sich mehr und mehr mit dem Rest der Herde beschäftigt. Eines Morgens hat sie sogar – gemeinsam mit Naleku – die Herde in den Busch geführt. Was für ein Fortschritt für das einst so schüchterne Elefantenmädchen! „Die Waisen im September“ weiterlesen

In Ithumba erblickt Naserians erstes Baby das Licht der Welt

(übersetzt aus dem englischen Original; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)

Vor 17 Jahren versuchte ein kleines verwaistes Elefantenkalb verzweifelt, Anschluss an eine Herde zu finden, wurde dabei aber immer wieder abgewiesen. Einmal folgte sie einer Gruppe entlang des Flusses Uaso Nyiro, doch einer der wilden Elefanten hatte etwas dagegen und schubste sie schließlich sogar ins Wasser. Das kleine Mädchen musste sich als das einsamste Elefantenbaby der Welt fühlen – was ihrer Mutter zugestoßen war, konnte nie aufgeklärt werden, und die kleine Naserian war damals wohl mindestens eine Woche ganz allein in der Wildnis unterwegs, bevor sie gerettet wurde.
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