Samstag, 2. Januar 2021
Ex-Waisenbulle Zurura kam am Morgen zu Besuch zu den Stallungen, und die Waisen begrüßten ihn, als sie herauskamen. Zurura brachte sie dann hinaus zu den Weidegründen, wo sie auf weitere Ex-Waisen trafen: Yatta, Yetu, Yoyo, Wendi, Wema, Wiva, Sunyei, Siku, Kinna, Kama, Naserian, Lenana, Lapa, Vuria, die noch zwei wilde Elefanten dabei hatten. Mundusi nutzte die Gelegenheit, mit der kleinen Siku zu spielen, und später tat er sich mit Mteto zusammen, um den frechen Yoyo davon abzubringen, ihn zu schubsen. Kurz nach dem Mittagsschlammbad gingen die Ex-Waisen dann wieder ihrer Wege.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 31.12.2020
Donnerstag, 31. Dezember 2020
Am letzten Tag des Jahres regnete es noch einmal kräftig, und die Bäume, die schon langsam gelbe Blätter bekommen haben, werden jetzt noch einmal grünen. Die Waisen freuten sich und kamen in Spiellaune. Beim Grasen schlossen sich ihnen Kitirua und Kandecha, die am Morgen an der Auswilderungsstation vorbeigekommen waren, an. Die beiden Ex-Waisen begleiteten die Herde am Abend auch wieder zurück nach Hause, bevor sie im nächtlichen Nationalpark verschwanden.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 24.12.2020
Donnerstag, 24. Dezember 2020
Draußen im Busch trafen die Waisen heute auf die Ex-Waisen und grasten ein wenig mit ihnen zusammen. Der kleine Frechdachs Lapa nutzte die Gelegenheit, um mit den Waisen zu schäkern – immer unter den wachsamen Augen von Kindermädchen Olare. Mundusi wollte offenbar Sita, die mit ihrer Mutter Sidai dabei war, kennenlernen und lief mit ihr zusammen herum. Sita kennen die Waisen von allen in der Wildnis geborenen Babys der Ex-Waisen noch am wenigsten gut; vielleicht ändert sich das bald, wenn Sidai mit ihr eine Weile in der Nähe bleibt. Schließlich suchte sich Mundusi dann aber Namalok und Roi zum Spielen aus und startete einen Ringkampf mit ihnen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 18.12.2020
Freitag, 18. Dezember 2020
Etwa eine Stunde, nachdem die Waisen zum Grasen aufgebrochen waren, kam die Ex-Waisenherde um Yatta an der Auswilderungsstation vorbei. Sie waren in östlicher Richtung unterwegs und machten kurz Station, um Wasser zu saufen. Die Keeper bemerkten, dass nicht nur Wendi und ihre Kälber Wiva und Wema dabei waren, sondern auch Chyulu, die ein kleines, zwei Monate altes Baby dabei hatte! Die Keeper nannten es Cheka, Suaheli für „lächeln“. Chyulu war schon seit einiger Zeit nicht mehr da gewesen, genauso wie Teleki, Makireti, Kilabasi und Kasigau, die sie und ihren kleinen Wonneproppen begleiteten. Außer Leitkuh Yatta und ihren Kälbern Yetu und Yoyo waren noch Kinna mit Kama, Lualeni mit Lulu, Sunyei mit Siku, Sidai mit Sita, Nasalot mit Nusu, Makena, Naserian, Ishanga, Loijuk mit Lili, Chaimu, Ithumbah, Narok, Olare und Lenana mit Lapa mit von der Partie. Wie auch Wendi schienen auch Ishanga und Sidais kleine Tochter Sita ihre Rüsselspitze verloren zu haben! Wie es dazu gekommen war, ist nicht klar; vielleicht waren sie mit einigen Raubtieren wie Krokodilen aneinander geraten.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 15.12.2020
Dienstag, 15. Dezember 2020
Die Waisen brachen heute Morgen in westlicher Richtung auf und hoben schon nach ein paar Metern die Rüssel, um zu schnuppern. Es schien, als ob sie die Ex-Waisen gewittert hatten, denn später kamen sie zu einer Stelle, an der diese grasten. Kuishi ließ sich auf ein kleines Kräftemessen mit dem kleinen Yoyo ein, aber dessen ältere Schwester Yetu ging dazwischen und nahm ihn wieder mit. Kuishi passte das gar nicht, aber sie konnte nichts gegen die ältere Yetu ausrichten! Bald verabschiedeten sich die Ex-Waisen wieder, aber am Nachmittag traffen sie die Herde um Yatta noch einmal.

