Montag, 15. Juli 2019
Am Morgen kam Olares Gruppe aus östlicher Richtung an den Stallungen an, und kurz darauf kam auch Mutaras Herde dazu. Gemeinsam machten sie sich mit den Waisen ans Luzernenheufrühstück. Danach begleiteten sie die Waisen hinaus in den Busch und blieben den ganzen Vormittag bei ihnen. Zum Mittagsschlammbad kamen Sana Sana, Ndiwa und Pare als erste an. Beim Baden stand Olare hinter Sana Sana und Ndiwa und sah aus wie eine Mutter, die am Rand des Schwimmbads steht und ihren Kindern erklärt, wie sie schwimmen müssen! Nach dem Schlammbad begleiteten die Ex-Waisen die Kleinen wieder hinaus in den Busch und blieben bis zum Abend bei ihnen, als es zurück zur Auswilderungsstation ging. Dort wurde heute tagsüber auch ein alter Bekannter gesichtet, der das letzte Mal im Oktober 2017 da war – One Tusk, einer der großen alten Bullen, der nur einen Stoßzahn hat.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 14.07.2019
Sonntag, 14. Juli 2019
Am Morgen wartete Chemi Chemi, der einsame Wanderer, der das letzte Mal Mitte April aufgetaucht war, vor den Stallungen auf die Waisen. Er hatte noch einen wilden Freund dabei, der zuvor noch nie da gewesen war, und schloss sich den Waisen beim Luzernenheufrühstück an. Danach genehmigte er sich ein Staubbad. Später nahm er die Ausreißer Kithaka, Barsilinga, Garzi und Lemoyian mit und ging mit ihnen hinaus in den Busch.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 11.07.2019
Donnerstag, 11. Juli 2019
Am Morgen brachte Ex-Waise Taita zwei seiner wilden Freunde zur Auswilderungsstation mit – er wollte ihnen offenbar zeigen, wo es frisches Frühstück gibt! Sie schienen skeptisch zu sein, folgten ihm aber. Als das Luzernenheu für die Waisen verteilt wurde, machte sich einer der beiden gleich mit einem kompletten Ballen davon, während der andere ein Häufchen nahm und es in sicherer Entfernung vertilgte. Taita gesellte sich zu den Waisen und nahm sie, kaum waren sie mit dem Luzernenheu fertig, mit zur Tränke. Danach gab Sana Sana den Weg zu den Weidegründen vor, wo sich Naseku mit einem Stock am Ohr kratzte. Beim Mittagsschlammbad zeigten Wanjala und Karisa eine große Bade-Show, während der Rest der Waisen die meiste Zeit am Rand stand und zuschaute.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 10.07.2019
Mittwoch, 10. Juli 2019
Die Ex-Waisen aus Mutaras und Naroks Gruppen schlossen sich am Morgen den Waisen beim Luzernenheufrühstück an, bevor alle, angeführt von Jotto zum Grasen aufbrachen. Sie begleiteten ihre Freunde dann auch zum Mittagsschlammbad. Dort stahl Oltaiyoni, die normalerweise sehr brav ist, eine unbewachte Milchflasche, als die Keeper gerade nicht aufpassten! Sie hob sie auf und bediente sich, und bevor die Keeper reagieren konnten, hatte sie sie schon halb leer getrunken. Dann ließ sie sie fallen und ging gemütlich davon – als ob sie den Keepern eine Lehre erteilen wollte, dass sie besser auf die Milch aufpassen sollten! Obwohl Oltaiyoni sonst keinen Ärger macht, verhilft sie sich manchmal zu einer Extra-Flasche, wenn die Keeper gerade nicht hinschauen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 07.07.2019
Sonntag, 7. Juli 2019
Kainuk, die die Nacht vor den Gehegen verbracht hatte, bekam am Morgen Gesellschaft von Olares Ex-Waisen, und sie kamen alle zusammen zum Luzernenheufrühstück. Pare schien froh zu sein, dass Sapalan wieder da war und startete gleich einen kleinen Ringkampf mit ihm. Auf dem Weg hinaus zu den Weidegründen trafen die Waisen auf zwei Elefantenkühe mit einem Kalb, die es sehr eilig hatten, zur Tränke zu kommen. Garzi lief ihnen entgegen, aber als er sah, wie schnell sie ankamen, ging er ihnen aus dem Weg und sah nur erstaunt zu. Den Vormittag verbrachten die Waisen östlich des Ithumba-Bergs, und Ukame kam dann an der Spitze der ersten Gruppe zur Mittagsfütterung. Jotto hatte versucht, sie zu überholen, aber sie hatte ihn nicht vorbei gelassen. Nach dem Schlammbad widmeten sich alle einem Staubbad, das Enkikwe und Sapalan als letzte beendeten. Am Nachmittag grasten die Waisen am Flussbett des Kalovoto; Garzi hatte ein kurzes Kräftemessen mit Barsilinga, und Sapalan staubte sich weiter ein. Am Abend begleitete Kainuk ihre Freundin Turkwel zurück zu den Stallungen und blieb danach wieder draußen, um sie am nächsten Morgen wieder begrüßen zu können.

