Waisenblogs-Beitrag Voi, 12.01.2019

Samstag, 12. Januar 2019
Nach der morgendlichen Milchfütterung gingen Ngilai, Ndotto und Mbegu sich einstauben, wobei Mbegu erst noch kurz an einem kleinen Felsen Halt machte, um sich zu kratzen. Die drei bekamen bald Gesellschaft von Arruba, worüber Ngilai offenbar sehr erfreut war – er trompetete fröhlich. Mashariki kratzte sich inzwischen abseits der anderen genüsslich an einem Baum. Kaum waren die Waisen zu den Weidegründen aufgebrochen, tauchte Emilys Herde zusammen mit zwei wilden Bullen an der Auswilderungsstation auf, um an der Tränke zu saufen. Sie blieben nur zehn Minuten, in denen Eve erst mit Rombo und dann mit einem der wilden Bullen rangelte, und gingen dann zurück in den Park. Die Waisen gingen zur Mittagsfütterung zum Baobab-Wasserloch, wo Ndoria, Nelion und Suswa zum Baden ins kalte Wasser stiegen. Kenia legte sich nur am Rand hin und wälzte sich dort ein wenig im Matsch. Arruba spielte auf den roten Staubhaufen, wo sie etwas Erde mit dem Rüssel zum Wasserloch trug und dort verteilte. Rorogoi suchte sich einen Baum in der Nähe des Schlammlochs aus, an dem sie sich schön kratzen konnte.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 09.01.2019

Mittwoch, 9. Januar 2019
Kaum waren die Waisen am Morgen an der Ostseite des Mazinga-Bergs angekommen, trafen sie dorft auf Emilys Herde und spielten eine Weile mit den Ex-Waisen. Wassesa setzte sich auf den Boden und wollte Naipoki zu einem Ringkampf animieren. Panda nahm sich Rombo vor, und Murit bekam die einmalige Chance, mit dem kleinen Neptune zu spielen! Bada forderte Ndotto heraus, aber weil Bada ziemlich große Stoßzähne hat, war Ndotto sehr vorsichtig; Bada ließ es aber ruhig angehen und machte es seinem Freund Ndotto nicht zu schwer. Die Ex-Waisen gingen dann in Richtung der Mzima-Mombasa Wasserpipeline, und die Waisen machten sich zum Baobab-Wasserloch auf, um dort zu baden und danach weiter zu grasen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 08.01.2019

Dienstag, 8. Januar 2019
Gleich früh am Morgen um 6:30 Uhr kam Emilys Herde wieder an den Stallungen vorbei, kurz nachdem die Waisen ihre Milchflaschen geleert hatten. Bei dem Ansturm der Ex-Waisen trauten sich die Kleinen nicht so recht ans Luzernenheu und überließen es ihren älteren Artgenossen. Lempaute wollte den Waisen Hallo sagen, aber Kenia sah sehr entschlossen aus, sie nicht an ihre Schützlinge heranzulassen – man konnte sehen, wie ihr vor lauter Aufregung die Flüssigkeit aus den Schläfendrüsen lief. Mbegu diskutierte inzwischen mit Taveta, um ihn dazu zu bringen, ihr den Kratzfelsen zu überlassen, und nach einer Weile ließ er sie auch heran. Sinya berüsselte sich mit Panda in einem Gehege. Schließlich sammelte Kenia ihre Freunde zusammen und machte sich mit ihnen auf in den Busch. Emilys Herde folgte ihnen ein Stück, und Panda hatte noch eine ordentliche Rangelei mit Eve, die von dem jungen wilden Bullen, der die Ex-Waisen begleitete, unterbrochen wurde, bevor die beiden Herden in verschiedene Richtungen auseinander gingen. Eine andere wilde Elefantenherde leistete den Waisen am Morgen Gesellschaft und begleitete sie zur Milchfütterung. Die wilden Elefanten zogen sich zurück, als sie sahen, wie die Keeper die Waisen fütterten, und kam erst zum Baobab-Wasserloch zurück, als diese wieder aufgebrochen waren.