Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 05.09.2017

Dienstag, 5. September 2017
Die Waisen waren am Morgen gut gelaunt und trompeteten laut, vor allem Jasiri und Faraja. Sie rannten am Tor an den Stallungen los und verschwanden im Wald, sodass die Keeper sich fragten, wohin sie nur rannten. Faraja kam zurückgerannt und wollte Wasser saufen, aber die wilden Elefanten hatten in der Nacht nichts mehr übrig gelassen, sodass er lieber zu den Quellen ging. Eine wilde Familie leistete heute den Waisen Gesellschaft, mit Babys, die nur wenig größer waren als Mwashoti und Alamaya. Sie folgte den Waisen auf ihrem Weg zum Umani-Hügel, und sie kamen gut miteinander aus, bis es Zeit für die Milchfütterung wurde. Später tauchten die wilden Elefanten wieder auf und sagten noch einmal Hallo.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 15.08.2017

Dienstag, 15. August 2017
Ein riesiger wilder Bulle besuchte heute die Waisen beim Mittagsschlammbad. Er sah sehr durstig aus und war wohl von weit her gekommen, um zu Saufen. Er verhielt sich recht ruhig, und Faraja wollte mit ihm spielen, aber er war einfach zu groß! Ngasha stellte sich neben die beiden, und die Babys sahen winzig aus im Vergleich zu ihm. Sonje, Murera und Jasiri hielten Abstand – sie sahen und witterten ihn nur von weitem und wollten ihm nicht zu nahe kommen. Niemand traute sich ins Schlammloch, da sie alle Angst hatten, im Wasser von seinen riesigen Stoßzähnen umgestoßen zu werden!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 10.08.2017

Donnerstag, 10. August 2017
Als die Waisen am Morgen herauskamen, wollte Sonje frisches Wasser saufen; doch es war keines mehr da, da die wilden Elefanten in der Nacht wieder alles geleert hatten! Also mussten die Keeper wieder den Wasserhahn aufdrehen, damit die Waisen ihren Durst löschen konnten. Als die Babys zu den Quellen kamen, folgten sie der Spur der wilden Elefanten und fanden ihren Dung. Zongoloni steckte etwas davon in den Mund, um es zu untersuchen, und Jasiri und Ngasha suchten weiter nach den wilden Bullen. Als sie sie gefunden hatten, wurde es spannend: würden sie sich mit ihnen anfreunden oder wieder weggescheucht werden. Als Ngasha einen großen wilden Bullen am Schwanz zog, war dieser nicht besonders begeistert, sodass Ziwa und er schnell dorthin zurück gerannt kamen, wo Quanza und Faraja warteten.