Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.12.2019

Montag, 30. Dezember 2019
Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, und es sieht so aus, als ob Ziwa, Faraja, Ngasha und Zongoloni langsam aber sicher in ihre angestammte Heimat, die Wildnis zurückkehren; die Keeper sind stolz darauf, denn das ist ja der Sinn und Zweck des Waisenprogramms! Zongoloni ist eine große Hilfe in dieser aufregenden Zeit, denn sie sorgt dafür, dass die Jungs nicht einfach tun und lassen, was sie wollen, sondern schimpft hin und wieder mit ihnen, wenn sie allzu frech werden. Sie hören inzwischen auf sie und respektieren ihre Führungsrolle. Sie wird sicherlich einmal eine gute Leitkuh werden!

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 29.12.2019

Sonntag, 29. Dezember 2019
Beim Schlammloch tauchte heute eine wilde Herde auf. Die Elefanten waren allerdings etwas nervös und trauten sich nicht so recht näher zu den Keepern. Faraja, der inzwischen den Umgang mit den wilden Elefanten gewöhnt ist, ging zu ihnen. Er war überrascht, als eines der Babys der Herde zu ihm gelaufen kam und ihn in den Bauch stieß. Das verbreitete einige Unruhe in der Herde, die glaubte, Faraja wollte das Baby ärgern. Sie scheuchten ihn weg, und er kam schnell zur Waisenherde zurück gerannt.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.12.2019

Freitag, 27. Dezember 2019
Ziwa, Faraja und Ngasha kamen am Morgen aus dem Wald, wo sie die Nacht verbracht hatten, und begannen gleich, ein paar andere herumzuschubsen. Die Keeper riefen sie zur Ordnung, und Faraja und Ngasha hörten auch auf sie und beruhigten sich bald wieder.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 25.12.2019

Mittwoch, 25. Dezember 2019
Die Waisen konnten sich zum Weihnachtsfeiertag noch einmal über leckere Akazienschoten freuen, während auch die Keeper ihr Festtagsmahl genossen; die ganze Familie feierte Weihnachten! Auf dem Weg hinaus in den Wald versammelte Murera die jungen Bullen Alamaya und Mwashoti, sowie Shukuru um sich herum. Sie hielten sich von Faraja und Ziwa fern, die unentwegt miteinander rangelten und aufeinander herumkletterten. Zongoloni wollte heute auch nichts mit den Raufbolden zu tun haben und blieb lieber den ganzen Tag bei Alamaya.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.12.2019

Samstag, 21. Dezember 2019
Shukuru ließ sich am Morgen nahe der Stallungen ein paar Akazienzweige schmecken und beschloss dann, die Waisen zu den Umani-Hügeln zu bringen. Sonje folgte ihr, was bedeutete, dass sie einverstanden war. Shukuru zeigt in letzter Zeit öfter einmal Interesse, die Führungsrolle zu übernehmen! Nichtsdestoweniger ist sie immer noch ein zurückhaltendes und freundliches Mädchen. Mwashoti ist nach Shukuru der zweitbravste Waisenelefant, obwohl er manchmal auch frech werden kann. Allerdings scheint er dabei meist von den Rabauken wie Alamaya oder Ziwa angestiftet zu werden, die ihn manchmal versuchen herumzuschubsen. Nur wenn es um die Luzernenheupellets geht, kennt Mwashoti keinen Spaß – diese will er mit niemandem teilen, nicht einmal mit seiner Adoptivmama Murera! Ziwa stapfte heute in eine andere Richtung los als die anderen, aber Faraja ging ihm hinterher und überzeugte ihn, mit den anderen mit zu gehen. So folgten sie alle Shukuru zu den Hügeln, anstatt nach ihren wilden Freunden zu suchen.