Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 28.09.2019

Samstag, 28. September 2019
Am frühen Morgen kam eine wilde Herde zur Auswilderungsstation und war neugierig auf die Waisen. Zongoloni und Quanza reckten die Hälse, um sie von drin zu sehen, und Ziwa und Faraja wurden sehr ungeduldig und stießen gegen die Gehegewände, weil sie ihre wilden Freunde begrüßen wollten. Die Keeper waren noch dabei, die Milch für die morgendliche Fütterung zuzubereiten, aber Ziwa wollte nicht auf seine Flasche warten. Er stieß so heftig gegen die Holzpfosten seines Geheges, dass die Keeper ihm das Tor öffneten und er eilig hinaus rannte. Es gab ausgiebige Begrüßungsszenen – fast als ob sich alle schon lange kennen würden! Dann ging die ganze Gesellschaft hinaus in den Wald, während der Rest der Waisen an den Stallungen zurückblieb und sich erst einmal der Milch widmete.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 21.09.2019

Samstag, 21. September 2019
Das Wasserloch, in dem die Waisen mittags baden, war heute sehr ausgetrocknet. Daher wurde ein Wassertransporter organisiert, um es wieder etwas aufzufüllen. Das Auffüllen war noch in vollem Gange, als die Waisen zu ihrer Milch kamen, und nachdem sie ihre Flaschen geleert hatten, kamen sie zum Schlammloch. Ziwa und Faraja wollten nicht warten und spielten mit dem Wasserschlauch, sodass sie in hohem Bogen frisches Wasser herumspritzten! Sie hatten jede Menge Spaß dabei, während die anderen schon einmal im Schlammloch herumstampften und alles schön einmatschten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.09.2019

Mittwoch, 18. September 2019
Am Morgen, während die Waisen noch in den Gehegen ihre Milch tranken, soff draußen an der Tränke eine wilde Elefantenkuh mit ihrem kleinen Kalb Wasser. Die Mutter brachte ihrem Nachwuchs bei, wie man sich zur Abkühlung mit Wasser bespritzt. Ziwa hob den Rüssel in die Luft und kollerte den beiden zu, aber sie machten sich nichts daraus. Als sie genug Wasser gesoffen hatten, gingen sie wieder zurück in den Wald. Beim Mittagsschlammbad tauchten wieder ein paar wilde Elefanten auf. Einer der Bullen schien sehr beunruhigt über die Nähe der Keeper zu sein und drohte ihnen mit aufgestellten Ohren. Als aber Ziwa, Faraja und Ngasha zu ihm gingen und ihm Hallo sagten, beruhigte er sich. Die Waisen unterhielten sich eine Weile mit ihren wilden Freunden, bevor sie wieder zu den Keepern zurück kamen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 16.09.2019

Montag, 16. September 2019
Als die Waisen am Morgen aus den Gehegen kamen, um Luzernenheupellets zu futtern, bekamen sie Besuch von einem unbekannten jungen wilden Bullen. Die Keeper hatten ihn noch nie gesehen, und hielten sich im Hintergrund, um ihn nicht zu stören. Lima Lima machte es sich wie immer zur Aufgabe, auf sie aufzupassen. Auch Shukuru schien sich nicht so recht an ihn heranzutrauen und blieb bei den Keepern. Jasiri und Faraja hatten allerdings keine Scheu und wollten ihren neuen Freund kennenlernen. Sie starteten ein Kräftemessen mit ihm und spielten eine ganze Weile zu dritt. Als der Bulle sich verabschiedet hatten, konnten die Keeper sich wieder zu ihren Schützlingen gesellen. Faraja und Quanza waren allerdings vollauf damit beschäftigt, die Paviane zu verscheuchen. Lima Lima, Zongoloni und Mwashoti suchten den Wald ab, ob noch mehr wilde Elefanten zu finden wären; aber sie trafen keine weiteren mehr.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 11.09.2019

Mittwoch, 11. September 2019
Am frühen Abend, als die Waisen zurück zur Auswilderungsstation gingen, kamen Ziwa und Faraja nicht mit, weil sie lieber noch bei ihren wilden Artgenossen im Wald bleiben wollten. Die beiden verbrachten die ganze Nacht draußen in der Wildnis und tauchten erst am nächsten Tag wieder auf, als es die Mittagsmilch gab!