Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 30.04.2019

Dienstag, 30. April 2019
Die Elefanten waren früh wach; Alamaya und Mwashoti knabberten an der Rinde ihres Grünfutters herum, das ihnen aber schon zu trocken geworden war. Eine wilde Familie besuchte am Morgen die Waisen und wollte Zongoloni und Faraja kennenlernen, aber die beiden hatten kein Interesse. Bevor die wilden Elefanten sich den anderen nähern konnten, hatte Murera schon ihre Schützlinge zusammengesammelt und war mit ihnen in den Wald aufgebrochen. Beim Mittagsschlammbad tauchte ein freundlicher wilder Bulle auf. Er ließ sich sogar von den Keepern nicht abhalten und ging ruhig an Quanza und Sonje vorbei zum Wasserloch, wo sich ihm Ziwa anschloss. Die beiden schienen eine Weile zu plaudern, bevor der Bulle weiter zur Tränke ging und Ziwa wieder zu den anderen zurückkam, die zusammen mit den Keepern wieder zum Grasen aufbrachen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 27.04.2019

Samstag, 27. April 2019
Die Waisen waren heute vorsichtig draußen im Wald, nachdem dem gestrigen Zusammentreffen mit der wilden Herde, bei dem sogar ein Keeper verletzt wurde, als er beim Wegrennen von einem Ast im Gesicht getroffen wurde. Heute war aber alles ruhig, und es begann ein wenig zu regnen. Shukuru und Lima Lima rollten sich schön auf den Ameisenhügeln herum und färbten sich langsam erdfarben ein. Alamaya kam dazu und drängelte Shukuru weg, womit allerdings Jasiri gar nicht einverstanden war! Er schimpfte mit Alamaya, und Shukuru kam zurück und konnte weiter spielen. Zongoloni versuchte, Faraja zu überzeugen, auch bei dem Spiel und Spaß mitzumachen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 23.04.2019

Dienstag, 23. April 2019
Alle sind erleichert, dass der Regen endlich angefangen und der Dürre ein Ende bereitet hat. Die Waisen müssen jetzt nicht mehr so weit laufen, um leckeres Futter zu finden. Dafür war es am Morgen sehr matschig und rutschig an den Stallungen, nachdem es den größten Teil der Nacht geregnet hatte, und Murera und Mwashoti hatten ihre liebe Mühe herumzulaufen ohne auszurutschen. Die Keeper mussten Murera und Sonje heraus locken, und sie kamen vorsichtig heraus; Mwashoti zu überzeugen, aus seinem Gehege zu kommen, war noch schwieriger, aber am Ende hatten sie es geschafft. Zongoloni und Ziwa übernahmen das Kommando, während Faraja und Ngasha sich in ein Kräftemessen vertieften. Faraja gab schließlich auf und ging mit Quanza und Lima Lima in den Hügeln grasen.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 19.04.2019

Freitag, 19. April 2019
Es hat inzwischen ein wenig geregnet, und so fängt es im Wald an zu grünen. Murera ging mit ihrer Herde und den Keepern am Nachmittag zu den Kenze-Hügeln und den Umani-Hügeln, wo es leckeres Grün gibt. Dort übernahmen allerdings Faraja und Shukuru das Kommando und brachten ein paar der Waisen woanders hin als Murera und Sonje. Lima Lima futterte ein wenig mit ihnen und den Jungs, bevor sie sich mit Alamaya ein anderes Plätzchen suchte. Mwashoti blieb bei den beiden Leitkühen, die ihm die besten Stellen zum Grasen zeigten.

Waisenblogs-Beitrag Kibwezi, 18.04.2019

Donnerstag, 18. April 2019
Am Abend regnete es ein wenig, was für Erfrischung im Wald sorgte. Bald wurde daraus aber ein ordentliches Gewitter, und die Waisen wurden unruhig und wussten nicht so recht, was sie damit anfangen sollten. Sie trompeteten laut und tobten herum, sodass die Keeper herauskommen und sie beruhigen mussten. Alamaya stieß so lange mit den Stoßzähnen gegen sein metallenes Dach, bis er es durchlöchert hatte. Mwashoti und Ziwa schauten ihm ungläubig zu, aber bald waren Ziwa, Ngasha und Faraja auch damit beschäftigt, an ihren Dächern herumzuwerkeln. Die frechen Waisen wissen nicht, dass sie damit nur ihren Schutz vor dem Regen kaputt machen, den die Keeper so schnell wie möglich reparieren müssen!