Die Waisen im August

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe in Nairobi: August 2020

Olorien und Ziwadi sind ein richtig süßes Gespann. Olorien scheint die Gesellschaft von Ziwadi in vollen Zügen zu genießen und wir sehen sie oft zusammen im Wald verschwinden. Ziwadi hat ein ruhiges Gemüt, genau das, was Olorien braucht, denn sie ist sehr schüchtern in der großen Gruppe. Larro schließt sich den Beiden auch öfter an. Vielleicht fühlt sie sich ihnen verbunden, weil ihr Stall zwischen denen von Olorien und Ziwadi liegt. Auch Nabulu hat eine Schwäche für Olorien und passt immer auf sie auf, wenn sie ein Nickerchen macht, damit die stürmischen Jungbullen sie nicht aufwecken.

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Waisenblogs-Beitrag Voi, 30.05.2020

Samstag, 30. Mai 2020
Tagwa und Tamiyoi wollten heute das Kommando auf dem Weg hinaus in den Busch übernehmen, aber die anderen waren noch zu beschäftigt mit ihren Spielen an der Auswilderungsstation. Also mussten die beiden noch einmal kehrt machen und warten. Als dann alle bereit waren, übernahm Lasayen die Führung, und die Waisen gingen zu den Hängen des Mazinga-Bergs. Godoma, Ndotto und Emoli kletterten den Berg hinauf, während Sagala und die anderen Tagwa und Tamiyoi weiter unten Gesellschaft leisteten.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 29.05.2020

Freitag, 29. Mai 2020
Als die Waisen mittags zum Baobab-Wasserloch kamen, stellten sich Lasayen, Godoma, Ngilai und Mbegu in einer Reihe an der Tränke auf und löschten ihren Durst. Murit kam dazu, während Rorogoi mit etwas Wasser planschte, das aus der Tränke heraus geschwappt war. Embu, Mashariki und Ndoria kamen zum Schlammbad, und Embu rollte sich fröhlich im Wasser herum, während Mashariki und Ndoria am Rand standen und sich nur mit etwas Wasser duschten. Danach soffen sie noch etwas Wasser aus der Tränke, bevor sie ihren Freunden hinaus zum Grasen folgten.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 28.05.2020

Donnerstag, 28. Mai 2020
Die unabhängigen Waisen Mashariki, Nelion und Tundani kamen heute den Berg herunter und schlossen sich ihren jüngeren Freunden an. Nach der Mittagsfütterung führten Mashariki und Tagwa die Waisen erst einmal zur Tränke, wo sie ihren Durst löschten, und dann zum Baden ins Schlammloch. Embu, Godoma, Mashariki, Arruba und Pika Pika planschten ausgiebig im Wasser herum, und Tagwa ließ sich anstecken und kam auch noch dazu. Nelion und Tundani verabschiedeten sich dann nach einem Staubbad wieder und ließen Mashariki bei den Waisen. Sie kam am Abend mit zurück zur Auswilderungsstation und ging, nachdem die Waisen wieder in ihre Nachtgehege zurückgekehrt waren, wieder hinaus, um sich ihren Freunden anzuschließen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 28.05.2020

Donnerstag, 28. Mai 2020
Emoli, Tamiyoi und Godoma waren am Morgen die ersten bei der Milchfütterung. Tamiyoi wollte gleich noch eine Flasche haben, als die zweite Gruppe ankam, aber Ngilai sah nicht ein, dass er seine leckere Milch teilen sollte und schubste sie weg. Sagala, Emoli und Tagwa gaben dann den Weg hinaus zu den Weidegründen vor, und Suswa und Embu gingen ganz am Ende.