Die Waisen im Dezember

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: Dezember 2018

 

Am 4. Dezember sind Sana Sana, Malkia und Ndiwa wie schon viele andere vor ihnen in die Auswilderungsstation nach Ithumba im Nationalpark Tsavo-Ost umgezogen. Die Station wurde 2004 eröffnet und von ihr aus haben seither mehr als 90 Elefantenwaisen ihre Reise zurück in die Wildnis gestartet. Es ist wichtig, zu verstehen, daß dieser Vorgang der Auswilderung wirklich eine Reise über mehrere Jahre ist, und es manchmal acht bis zehn Jahre dauert, bis sich die Waisen völlig selbstsicher und eigenständig in der Wildnis bewegen. „Die Waisen im Dezember“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Voi, 30.12.2018

Sonntag, 30. Dezember 2018
Mbegu und ihre Freunde kamen am Morgen fröhlich trompetend aus ihrem Gehege. Ngilai hatte es wie üblich am eiligsten, zu seiner Milchflasche zu kommen. Godoma und Tahri kamen als nächste, und Tahri gab sich alle Mühe, Ngilai im Auge zu behalten, für den Fall, dass er es wieder auf ihre Milch abgesehen haben sollte. Nachdem sie am Mittag das Baobab-Wasserloch besucht hatten, trafen die Waisen beim Grasen auf eine wilde Herde. Mudanda und Rorogoi folgten ihren wilden Artgenossen ein Stück, bevor sie sich wieder den anderen anschlossen.

Waisenblogs-Beitrag Voi, 22.12.2018

Samstag, 22. Dezember 2018
Die Waisen spielten wieder schön an den Stallungen, bevor sie sich auf zu den Weidegründen machten. Ishaq-B versuchte wieder, Mbegus kleine Herde von Kenias älteren Waisen weg zu locken. Ndii war davon aber nicht begeistert und gab sich alle Mühe, ihre Pläne zu vereiteln, um die ganze Waisenherde beisammen zu behalten. In Fünfergruppen kamen die Elefanten zum großen Wasserloch zu ihrer Milch. Danach soffen sie etwas Wasser und gingen dann zum Wasserloch. Rorogoi ging im kalten Wasser baden, wenn auch nur am Rand, aber den anderen war es zu kühl, und sie schlossen sich ihr nicht an. Am Nachmittag spielten Mbegu, Godoma und Ngilai, indem sie aufeinander herumkletterten und -rollten. Danach war das Grasen beendet, und die Waisen machten sich auf den Heimweg zurück zur Auswilderungsstation.