Jede Menge neue Ex-Waisen-Babys in Tsavo!

(Originalberichte zu Edies, Mweyas, Wendis und Sidais Babys; alle Bilder © Sheldrick Wildlife Trust)

Bei der Arbeit mit Elefanten ist immer etwas los, aber manchmal gibt es Tage, an die man sich noch lange erinnert! Der 17. November 2019 war so ein Tag – als gleich drei jetzt wieder in freier Wildnis lebende ehemalige Waisenelefanten des Sheldrick Wildlife Trust (SWT) am gleichen Tag ihre kleinen Wonneproppen präsentierten! Mweya, Wendi und Edie sind seinerzeit von den Keepern des SWT großgezogen worden und hatten selbst nie das Glück, gemeinsam mit ihren Müttern durchs Leben zu gehen. Umso wunderbarer ist es, zu sehen, wie ihre eigene Familie nun wächst und neue kleine Kälber hinzugekommen sind: Mwitu, das erste Baby von Mweya, Wema, das zweite Kalb von Wendi, und Eco, schon das dritte Baby von Edie!
„Jede Menge neue Ex-Waisen-Babys in Tsavo!“ weiterlesen

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 31.07.2019

Mittwoch, 31. Juli 2019
Beim morgendlichen Grasen begann Mteto, sich auf dem Boden herumzurollen, und nach kurzer Zeit bekam sie dabei Gesellschaft von Wanjala, Esampu, Ndiwa und Tusuja. Enkikwe wollte auch bei dem Spaß dabei sein, aber wegen seiner Verletzung nach dem Löwenangriff vor über einem Jahr kann er sich nicht so gut herumrollen. Stattdessen kniete er sich hin und staubte sich mit Hilfe seines Rüssels ein.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 30.07.2019

Dienstag, 30. Juli 2019
Am Morgen rangelte Rapa mit Wanjala, während Barsilinga Garzi herausforderte. Auf dem Weg zu den Weidegründen trafen die Waisen auf einen Büffel; sie machten sich gleich mit viel Begeisterung daran, ihn mit lautem Trompeten wegzuscheuchen. Roi war die Rädelsführerin, und auch Galla, Naseku, Esampu, Mteto, Rapa und Pare waren dabei. Der Büffel schaute sich das eine Weile an, bevor es ihm zu dumm wurde und er sich davon machte. Die aufgedrehten Elefanten interpretierten das als Erfolg und waren dementsprechend stolz auf sich.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 29.07.2019

Montag, 29. Juli 2019
Orwa, Narok und Bomani kamen am Morgen zum Luzernenheufrühstück und begleiteten die milchabhängigen Waisen hinaus zum Grasen. Mundusi und Pare verwickelten sich in ein längeres Kräftemessen, das von Bomani beendet wurde, als dieser die beiden auseinander schob. Später hatte Wanjala noch etwas mit Bomani zu besprechen.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 28.07.2019

Sonntag, 28. Juli 2019
Auf dem Weg zum Schlammbad trafen die Waisen heute auf Kilaguni, der sich ihnen anschloss. Es wurde nur kurz gebadet, und nach kurzem Einstauben ging es gleich wieder zurück zum Grasen. Olsekki war der letzte an der Tränke und bekam dort Gesellschaft von vier wilden Bullen. Er ließ sich aber nicht abschrecken, sondern nahm sich alle Zeit der Welt, um zu saufen und sich dann noch direkt daneben an der Akazie zu kratzen. Schließlich folgte er seinen Freunden, die schon wieder in den Busch aufgebrochen waren.