Sonntag, 5. August 2018
Mutara und ihre Kollegen schliefen in der Nacht vor den Stallungen, um Turwel Mut zuzusprechen, die mit ihrer Verletzung am Schwanz kämpft. Sie war wieder im Gehege untergebracht, und das letzte Mal hatte sie den Zaun niedergetrampelt und war hinaus gestampft. Am Morgen gingen Mutara und ihre Freunde zum Luzernenheu und nahmen ein paar Haufen mit, um sie neben dem Gehege, in dem Turkwel war, zu fressen. Die Waisen verabschiedeten sich dann in den Busch, während Mutaras Gruppe zurückblieb und zuschaute, wie Turkwel behandelt wurde. Kurz vor 11 Uhr ging es los, und ihre Freunde lugten durch die Maschen des Zauns hindurch. Schließlich war die Operation beendet, und die arme Turkwel ist nun das vierte Waisenbaby ohne Schwanz in Ithumba. Sie wird noch unter der Aufsicht der Keeper bleiben, bis sie sich vollständig erholt hat. Hoffentlich werden Mutara und ihre Kollegen verstehen, dass das nach den Verletzungen durch den Löwenangriff notwendig ist.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 04.08.2018
Samstag, 4. August 2018
Esampu und Kainuk
Siangiki bei einem wilden Bullen
Sunyei und Siku beim Luzernenheufrühstück
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 04.08.2018
Samstag, 4. August 2018
Kurz vor 6 Uhr standen Yatta, Yoyo, Yetu, Mulika, Mwende, Naserian, Lualeni, Sunyei, Siku, Chyulu, Tomboi und Olares Gruppe vor den Stallungen bereit und gingen zusammen mit den Waisen zum Luzernenheu. Nach einer Weile kamen auch die restlichen Ex-Waisen an. Esampu leistete Kainuk Gesellschaft, und sie diskutierten über irgendetwas. Die Waisen machten sich schließlich zum Grasen im Kone-Gebiet breit, während die Ex-Waisen nach Westen gingen. Es war ein ruhiger Vormittag und zum Mittagsschlammbad tauchte nur ein wilder Bulle auf. Siangiki traute sich, mit ihm zusammen Wasser zu saufen. Es gab ein ausgiebiges Bad, denn es war recht heiß, und am Nachmittag entspannten sich die Waisen im Schatten eines Baumes. Abends kam Turkwel an der Auswilderungsstation vorbei, und sie wurde in ein Gehege gelassen, da sie nach ihrer Verletzung durch die Löwen etwas abgenommen hatte.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 03.08.2018
Freitag, 3. August 2018
Rapa rangelt mit Kama
Tusuja wartet auf Enkikwe
Siangiki im Wasser
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 03.08.2018
Freitag, 3. August 2018
Der Norden Tsavos ist jetzt trocken geworden, und so tauchen viele Ex-Waisen und wilde Elefanten an den Stallungen auf, um mit den Waisen zu saufen. Als die Kleinen aus dem Gehege kamen, hatte Rapa eine kleine Meinungsverschiedenheit mit der kleinen Kama, die an ihm herumschubste. Sie traute sich so einiges, da sie wusste, dass Rapa nicht viel würde tun können, mit ihrer Mutter Kinna und ihren Kindermädchen um sie herum. Rapa schüttelte nur verärgert den Kopf und ging davon. Tusuja unterhielt sich kurz mit Ololoo und begleitete dann Enkikwe, der normalerweise als letzter aus dem Gehege kommt, weil er noch behandelt wird. Es war strahlend blauer Himmel, und so wurde es ein heißer Tag; Esampu führte ihre Freunde auf dem Weg zum Schlammbad, zum darauffolgenden Staubbad und dann zurück zu den Weidegründen an. Am Abend kamen wieder 85 Elefanten, Ex-Waisen wie wilde, zum Saufen zur Auswilderungsstation.

