Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 14.03.2018

Mittwoch, 14. März 2018
Die Vegetation ergrünt nun wieder, worüber sich alle wilden Tiere freuen. Da jetzt Wasser wieder überall verfügbar ist, wandern die Ex-Waisen und wilden Elefanten weiter weg. Das gibt der Gegend um den Ithumba-Berg die Gelegenheit, sich wieder zu erholen – alles wächst wieder üppig nach. Seit zwei Wochen sind nun die Elefanten in der Wildnis erst einmal wieder verschwunden. Die Waisen grasten heute im Kone-Gebiet, und Naseku und Roi spielten zusammen im Schlamm. Olsekki und Sirimon beratschlagten, wohin es gehen sollte. Am Nachmittag graste Galla mit Roi, und Oltaiyoni tat sich mit Kamok zusammen.

Der traurige Tod von Sokotei

Jeder Waisenelefant, der vom David Sheldrick Wildlife Trust gerettet wird, bekommt eine zweite Chance im Leben, die ihm nach dem Verlust seiner Mutter und Familie in der Wildnis verwehrt geblieben wäre, hätte man ihm seinem Schicksal überlassen. Dame Daphne Sheldrick rief vor vielen Jahren das Waisenprogramm ins Leben, und damals war ihr auch klar, dass jedes Elefantenbaby, das im Waisenhaus gepflegt würde, nur so lange in der Obhut der Keeper bleiben würde, wie es den Schutz und die Geborgenheit seiner Ersatzfamilie benötigen würde. Wenn ein Baby älter wird, dann muss es auch wieder in die Freiheit entlassen werden, und seine Auswilderung sollte so umsichtig wie möglich vonstatten gehen, damit es gut auf ein langes Leben in der Wildnis vorbereitet wird. Aber auch im Bewusstsein dessen bricht es immer allen das Herz, wenn einem der Waisen, die so lange mit Hingabe gepflegt worden sind, in seinem neuen Leben in der Wildnis etwas zustößt. Und so war es ein schwerer Schlag, als am 28. April klar wurde, dass Sokotei von Löwen getötet worden war.

Sokotei und seine MutterSokoteis Mutter stirbt
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Die Waisen im März

Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: März 2018

 

Normalerweise beginnt die Regenzeit erst Ende März, so daß wir von den sintflutartigen Regenfällen regelrecht überrascht wurden. Für die Einen, so wie unser blindes Nashorn Maxwell, war der Regen ein Segen. Er liebt den Matsch, rammte sein Horn in den nassen, weichen Boden und besudelte sich mit Schlamm. Es dauerte nicht lange und sein Gehege glich einem Morast – genau so hat er es am liebsten. Andere, zum Beispiel unsere jüngsten Elefantenwaisen, stehen den heftigen Schauern eher skeptisch gegenüber. „Die Waisen im März“ weiterlesen