Mittwoch, 7. März 2018
Nach der morgenlichen Milchfütterung hatten Galla und Karisa im Gehege noch ein kurzes Kräftemessen. Das ist erstaunlich, denn Karisa spielt sonst kaum mit anderen – nur Galla hatte er sich diesmal ausgesucht. Vielleicht ist er ihm vertrauter, weil sie jetzt schon eine ganze Weile zusammen in einem Gehege wohnen. Ansonsten schätzt er, genau wie Sapalan, seine Unabhängigkeit und mischt sich nie in irgendwelche Rangeleien ein.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 06.03.2018
Dienstag, 6. März 2018
Galla will Tusuja zum Spielen überreden
Lemoyian sucht mit Ukame leckeres Grün
Dupotto und Roi ruhen sich im Schatten aus
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 06.03.2018
Dienstag, 6. März 2018
Am Morgen war teilweise bewölkt, nachdem es in der Nacht ein wenig geregnet hatte. Laragai und ihre Gruppe blieben kurz bei den Waisen, bevor sie wieder in den Park verschwanden. Galla war voller Energie und suchte jemandem zum Kräftemessen. Er nahm Tusuja ins Visier, aber dieser ließ sich davon gar nicht beeindrucken. Galla kletterte ihm sogar auf den Rücken, um auf ihm herumzureiten, aber Tusuja graste einfach weiter, ohne darauf einzugehen. Galla musste mit leeren Händen wieder abziehen und wunderte sich wohl, warum Tusuja heute keine Lust auf Rangeleien hatte. Aber bei Elefanten ist es wie bei Menschen: an manchen Tagen sind sie gut gelaunt und machen alles mit, aber an anderen wollen sie einfach ihre Ruhe haben und lieber grasen. Am Nachmittag schien dann die Sonne, und die Waisen ruhten sich im Schatten unter den Bäumen aus. Laragai und ihre Kollegen kamen am Abend nicht zu den Stallungen zurück, sondern schlossen sich draußen Orwa, Narok und Bomani an; vielleicht bilden sie alle zusammen demnächst eine große Herde.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 05.03.2018
Montag, 5. März 2018
Namalok und Kauro grasen zusammen
Kauro geht voraus
Karisa beim Staubbad
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 05.03.2018
Montag, 5. März 2018
Die Waisen hatten es heute Morgen nicht eilig und kratzten sich ausgiebig an den Felsen. Oltaiyoni kollerte dann zum Aufbruch; sie war im Waisenhaus in Nairobi schon die Leitkuh und will wohl diese Tradition auch in Ithumba weiterführen. Kauro graste zusammen mit Namalok, während Tusuja sich auf dem Boden herumrollte und Oltaiyoni sich ihm anschloss. Beim Mittagsschlammbad schien die Sonne, und Maramoja, Rapa, Pare, Dupotto und Kamok spritzten sich das Wasser hinter die Ohren. Den Rest des Nachmittags grasten die Waisen fleißig.

