Freitag, 19. Januar 2018
Am Morgen kamen Orwa, Vuria, Bomani und Bongo wieder zu Besuch und schlossen sich den Waisen beim Luzernenheufrühstück an. Nach ein paar Minuten kam auch Laragais Gruppe dazu. Nach ein paar Spielchen brachen die Waisen in den Busch auf und überließen das Heu den unabhängigen Elefanten. Im Lauf des Tages kamen auch Wendis Gruppe mit Kinna, Yatta, Nasalot und Mulika sowie allen ihren Babys vorbei. Sie soffen Wasser und gingen dann wieder zurück in den Park. Auch Lenana wurde gesichtet, immer noch mit ihren wilden Verfolgern. Sie sah müde aus und tat den Keepern leid, weil sie es noch immer mit paarungsbereiten Bullen zu tun hat – aber so ist das Leben als wilder Elefant nun einmal!
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 18.01.2018
Donnerstag, 18. Januar 2018
Kinna mit ihrem Baby Kama
Nusu an der Spitze der Ex-Waisen
Sunyei und Baby Siku
Namalok bewift sich mit Staub
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 18.01.2018
Donnerstag, 18. Januar 2018
Wendis Herde erwartete am Morgen die Waisen beim Luzernenheu. Sie spielten alle miteinander, und Wiva teilte sich das Heu mit Roi und Wanjala, die beide gerne etwas davon abgaben. Bald kamen auch Yatta, Kinna und Sunyei mit ihren Babys und ihrem Gefolge an. Die Keeper schauten glücklich den Waisen und jetzt in der Wildnis lebenden Ex-Waisen zu. Die Waisen grasten am Morgen konzentriert, jetzt wo es wieder trockener wird. Kamok streckte sich nach dem Grün an den Bäumen, Galla kratzte sich den Hintern und rollte sich am Boden herum, und Dupotto graste auf eigene Faust. Auch Pare pflückte Blätter von den Bäumen, während Sapalan eine Stelle zum Futtern suchte. Am Schlammloch tranken alle ihre Milch – außer Sapalan, der keine Milch mehr will. Wenn Namalok ankommt, öffnen die Keeper schnell zwei Flaschen und schütten die Milch in einen Eimer, aus dem er dann trinkt. Er wird wohl nicht mehr lernen, aus der Flasche zu trinken, aber die Milch schmeckt ihm trotzdem! Nachdem sie Wasser gesoffen hatten, gingen sie alle nacheinander ins Wasser und schwammen gemeinsam zur anderen Seite, wo sie wieder herauskamen und zum Staubbad marschierten. Dort spielten sie wie damals als kleine Elefantenbabys im Waisenhaus! Schließlich gingen sie wieder zurück in den Busch. Auch Kinna und Wendi mit ihren Babys und Kindermädchen tauchten kurz am Wasserloch auf. Am Nachmittag waren die Waisen sehr aktiv; Galla und Tusuja rangelten und kuschelten miteinander, und der Rest graste fleißig. Als sie an einem kleinen Wasserloch vorbeikamen, spielten sie darin. Kauro sah müde aus und ruhte sich ein wenig im Schatten aus, bevor es wieder zu den Stallungen und ihrer Milch ging. Dort waren gerade Nasalot mit Baby Nusu und zwei wilden Kühen als Kindermädchen. Nusu war sehr verspielt und rannte den Waisen hinterher, als diese in ihre Gehege gingen. Plötzlich gab es großes Geschrei und wildes Trompeten draußen im Busch. Vermutlich war es Lenana, die gerade von wilden Bullen verfolgt wird, die sich mit ihr paaren wollen. Es war niemand zu sehen, aber die Bäume bewegten sich und man konnte das Knacken zusammen mit dem Getröte hören. Bei Nasalot, Yatta und Sunyei waren noch ein paar wilde Elefanten, die ihren Durst löschten und dann wieder verschwanden.
Waisenblogs-Bilder Ithumba, 17.01.2018
Mittwoch, 17. Januar 2018
Roi und Dupotto
Roi und Barsilinga
Wanjala und Pare
Ein wilder Bulle ist hinter Lenana her
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 17.01.2018
Mittwoch, 17. Januar 2018
Lenana kam heute an den Stallungen vorbei und wurde von ein paar wilden Bullen verfolgt; offenbar ist sie gerade paarungsbereit. Nasalots Herde kam auch zu Besuch und löschte ihren Durst. Baby Nusu wollte spielen; er rannte mit aufgestellten Ohren herum und hatte seinen Spaß mit den Keepern und den anderen Ex-Waisen. Später am Abend kamen Wendi und ihre Kollegen zum Saufen vorbei. Nasalot war wieder dabei, wie auch Kinna und Sunyei mit ihren Babys und deren Kindermädchen. Danach tauchten noch einmal Laragai, Siangiki, Sirimon, Sokotei, Boromoko und Enkikwe auf, soffen etwas Wasser und gingen dann kurz in ihr Gehege, um das Grün darin zu futtern. Kilaguni startete einen verbissenen Ringkampf mit Ololoo an der Tränke und spielte dann noch mit zwei wilden Babys, die zum Saufen gekommen waren. Ihre Mutter schaute zu, und schließlich brachen sie alle zusammen wieder in den Busch auf.

