Neue wild geborene Babys in Ithumba

Es gibt kaum etwas, woran man die Erfolge des Waisenprogramms des David Sheldrick Wildlife Trust besser erkennen kann, als die Geburt von neuen Babys jener Elefanten, die einst als Waisen aufgezogen wurden und jetzt wieder in der Wildnis Kenias leben. Diese Ex-Waisen waren selbst einmal als kleine Babys, manchmal erst wenige Tage alt, in die Obhut des DSWT gekommen. Im Oktober 2017 gab es besonders viele frohe Neuigkeiten, denn neben Yatta, der Leitkuh der Ex-Waisen-Herde in Ithumba, brachten auch ihre Adoptivschwestern Sunyei und Nasalot gesunde kleine Elefantenbabys zur Welt! Damit leben dort nun 28 in der Wildnis geborene Babys von Ex-Waisen, und acht von ihnen sind in direkter Nähe zu den Stallungen der Auswilderungsstation geboren worden. Es ist großartig, die Herde auch auf natürliche Weise wachsen zu sehen – neben dem Zuwachs durch die jüngeren Waisen, die sich ihnen anschließen, wenn sie den Prozess ihrer Auswilderung vollenden. So wird aus den ehemaligen Waisenelefanten langsam eine wilde Herde, ganz wie sie sein soll, mit Schwestern, Tanten, Teenagern und kleinen Babys.

 

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Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 20.10.2017

Freitag, 20. Oktober 2017
Beim Mittagsschlammbad starteten Garzi und Lemoyian einen kurzen Ringkampf, bei dem Lemoyian sich ergab. Am Nachmittag ruhten sich die Waisen im Schatten eines Baumes aus und grasten erst weiter, als es sich wieder etwas abgekühlt hatte. Am Abend führten Karisa und Lemoyian ihre Kollegen noch einmal zum Schlammloch, wo sich alle wälzten. Danach ging es unter dem Kommando von Garzi und Barsilinga zum Staubbad, bevor sie alle für die Nacht zu den Stallungen zurückkehrten.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 20.10.2017

Freitag, 20. Oktober 2017
Olare und ihre Kollegen warteten am frühen Morgen vor den Stallungen auf die Waisen. Shukuru und Ukame kamen mit Zweigen im Mund aus dem Gehege, auf denen sie herumkauten, während sie auf das Luzernenheu warteten. Shukuru hat sich mit Dupotto angefreundet – die beiden kommen häufig früher zurück zu den Stallungen, wo sie Medikamente gegen ihre Blutparasiten bekommen – und sie ging heute hinüber zu Dupotto und schuffelte sich an ihr. Kurz darauf tauchte auch Yatta mit ihren Ex-Waisen auf. Als die Waisen aufbrachen, blieben Barsilinga und Garzi noch eine Weile bei den Ex-Waisen und gingen ihren Freunden später hinterher. Im Kanziku-Gebiet teilten sich Laragai, Siangiki, Tusuja und Kithaka friedlich einen dicken Ast, den ein wilder Elefant fallengelassen hatte.

Waisenblogs-Bilder Ithumba, 19.10.2017

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Kamok kratzt sich, während sie Luzernenheu hält

Yatta mit ihren Kälbern Yoyo und Yetu

Yoyo spielt mit Naseku

Siangiki und Enkikwe bei einem Staubbad

Liebling Barsilinga