Montag, 11. Januar 2021
Es war ein kühler Morgen, und der Ithumba-Berg sah fast aus wie Mount Kenya, das gewaltige Bergmassiv im Norden Kenias, das häufig von Wolken umgeben ist! Den Waisen schien allerdings das kühle Wetter zu gefallen. Malima rollte sich ausgelassen in der feuchten Erde herum und lockte damit Sapalan, Mteto und Malkia an, die mitmachten. Jotto bekam dabei Ärger mit Sapalan, als er beim Vorbeigehen versehentlich auf Sapalan trat. Dieser stand auf und begann sofort eine ordentliche Rangelei mit Jotto. Nach einer Weile musste der kleinere Jotto aufgeben. Ambo und Sattao hatten zugeschaut und beschlossen, ebenfalls einen Ringkampf zu starten. Sie wurden aber bald von Siangiki unterbrochen, die offenbar etwas gegen die Rangelei einzuwenden hatte.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 10.01.2021
Sonntag, 10. Januar 2021
Tusuja war am Morgen wieder da, zusammen mit Bomani, der Barsilinga in einen morgendlichen Ringkampf verwickelte. Sapalan forderte inzwischen seinen Kumpel Namalok heraus. Am Abend beschloss Tusuja, dass er erst einmal genug von den Nächten in der Wildnis hatte; er kam wieder zu seinen Freunden ins gemütliche Gehege zurück und ließ Bomani draußen stehen.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 09.01.2021
Samstag, 9. Januar 2021
Tusuja, der gestern mit den Ex-Waisen mitgegangen war, stand früh am Morgen zusammen mit Bomani vor der Auswilderungsstation. Vielleicht wollen die beiden eine neue Bullen-Gruppe aufmachen. Als die Waisen herauskamen, verwickelten sich Barsilinga und Bomani in ein Kräftemessen, und danach plauderten die beiden noch eine ganze Weile. Möglicherweise wird Barsilinga auch bald rekrutiert! Am Abend wollte Tusuja jedenfalls nicht wieder ins Gehege gehen, sondern folgte Bomani hinaus in die nächtliche Wildnis.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 08.01.2021
Freitag, 8. Januar 2021
Die Waisen wurden am Morgen von den Ex-Waisen um Yatta abgeholt und machten sich im Kone-Gebiet breit. Kinnas Baby Kama forderte Siangiki zum Ringkampf heraus, und Sapalan spielte mit Yoyo, unter den wachsamen Augen von Yoyos Schwester Yetu. Als die Waisen sich etwa eine Stunde später verabschiedeten, schloss sich Tusuja ihnen an. Er wollte es wohl Ukame, die genauso wie er knapp sieben Jahre alt ist, nachmachen und das Leben in der Wildnis kennenlernen. Es wird sich zeigen, ob er wieder zur Waisenherde zurückkehrt oder auch auswildern will. Bomani scheint sich von seinem langjährigen Kumpel Orwa getrennt zu haben und blieb heute zusammen mit Kasigau bei den Waisen. Die beiden kamen auch mit zum Mittagsschlammbad, aber das Wetter war so kühl, dass sich nur Kasigau ins Wasser traute.
Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 07.01.2021
Donnerstag, 7. Januar 2021
Draußen im Busch trafen die Waisen auf Wendi, die ihr Baby Wema dabei hatte sowie einen wilden Bullen. Roi spielte eine Weile Babysitter für Wema, wogegen Wendi gar nichts einzuwenden hatte – sie freut sich immer, wenn jemand ihre Kleinen beaufsichtigt! Auch Wanjala spielte ein wenig mit der kleinen Wema, bevor Wendi sie wieder mitnahm zu den anderen Ex-Waisen. Diese tauchten zum Mittagsschlammbad vollzählig auf – nur die großen Jungs fehlten. Yatta, Kinna, Nasalot, Mulika, Wendi, Galana, Sunyei, Sidai, Lualeni, Loijuk, Lenana, Chyulu und alle ihre Babys waren versammelt, dazu noch Naserian, Vuria, Orwa, Kilabasi, Makireti, Kasigau, Teleki, Makena, Narok, Ithumbah, Ishanga, Olare, Kitirua, drei wilde Elefanten und außerdem noch das neueste Mitglied der Ex-Waisenherde: Ukame! Als die Waisen zur Mittagsfütterung kamen, gab es großes Getröte und Gekoller, und sie begrüßten Ukame ausgiebig. Sie kam sogar, um eine Milchflasche zu bekommen, aber die Flasche Wasser, die die Keeper ihr anbieten konnten, lehnte sie dankend ab. Nachdem sie den Waisen Hallo gesagt hatte, ging sie wieder ihrer Aufgabe als Kindermädchen von Lapa nach. Sie machte auch keinerlei Anstalten, sich wieder der Waisenherde anschließen zu wollen, sondern schien bei den Ex-Waisen ganz in ihrem Element zu sein. Falls sie doch noch einmal zur Waisenherde zurückkehren will, ist sie natürlich jederzeit willkommen, aber fürs erste scheint sie nun ihr Leben in der Wildnis begonnen zu haben.

