Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 31.12.2020

Donnerstag, 31. Dezember 2020
Am Nachmittag forderte Ambo Mapia zu einem Kräftemessen heraus. Siangiki war das nicht ganz geheuer, denn Mapia ist deutlich älter und kräftiger als ihr kleiner Liebling Ambo. Also stellte sie sich gleich daneben auf, um eingreifen zu können, falls Mapia zu ruppig wurde. Dieser ließ die Sache aber ganz ruhig angehen und war sehr nachsichtig mit Ambo; ansonsten hätte er auch Schwierigkeiten mit Siangiki bekommen!

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 31.12.2020

Donnerstag, 31. Dezember 2020
Am letzten Tag des Jahres regnete es noch einmal kräftig, und die Bäume, die schon langsam gelbe Blätter bekommen haben, werden jetzt noch einmal grünen. Die Waisen freuten sich und kamen in Spiellaune. Beim Grasen schlossen sich ihnen Kitirua und Kandecha, die am Morgen an der Auswilderungsstation vorbeigekommen waren, an. Die beiden Ex-Waisen begleiteten die Herde am Abend auch wieder zurück nach Hause, bevor sie im nächtlichen Nationalpark verschwanden.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 30.12.2020

Mittwoch, 30. Dezember 2020
Am Nachmittag stahlen sich Barsilinga und Enkikwe wieder davon, ohne dass die Keeper es merkten. Sie kamen am Abend wieder zurück zur Auswilderungsstation. Sie scheinen sich doch langsam Gedanken über ein unabhängigeres Leben zu machen!

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 30.12.2020

Mittwoch, 30. Dezember 2020
Es war ein eher kühler Vormittag, und als die Waisen mittags zum Schlammloch kamen, war es nur wenig wärmer geworden. Sana Sana war die erste, die ins Wasser ging, und nur ein paar andere folgten ihr, doch dem Rest der Herde war es zu kalt zum baden.

Waisenblogs-Beitrag Ithumba, 30.12.2020

Mittwoch, 30. Dezember 2020
Kauro gab am Morgen den Weg zu den Weidegründen vor. Maramoja, die eine besondere Schwäche für Musiara hat, blieb den ganzen Morgen in seiner Nähe, um gleich bei ihm zu sein, falls er Hilfe brauchen würde. Kamok und Siangiki grasten zusammen und hatten offenbar einiges zu besprechen. Nach einer Weile schienen sie aber eine Meinungsverschiedenheit zu haben, die sie mit einer Rangelei klären mussten. Danach gingen sie beide ihrer Wege.